Sanitär- und Heizungsbetriebe im Dauereinsatz

-MM 07.02.2012

Die Folgen der Kälte bekommen die Sanitär- und Heizungsbetriebe im Landkreis zu spüren. Hans-Georg Ehekircher, kreisweiter Obermeister dieser Branche, hat seit zehn Jahren seine Auftaugeräte nicht mehr gebraucht. Jetzt aber herrscht Hochbetrieb: "Die Leute sind es nicht mehr gewohnt, dass etwas einfrieren kann." Bei Wasserleitungen werde oft übersehen, dass sie durch kalte Kellerräume führen. Seien Fenster oder Lichtschächte offen, drohe erhebliche Frostgefahr.

Betroffen sind nach Darstellung Ehekirchers auch Zentralheizungen, wenn Leitungen entfernte, unbewohnte Räume versorgen müssten. Dann reiche es nicht aus, den Thermostat auf Frost zu stellen.

Von Problemen weiß Ehekircher bei Gas-Außenwanddurchlauferhitzern zu berichten, wie sie an älteren Gebäuden zur Warmwasserversorgung angebracht seien. Diese müssten ab einem Tiefstwert von minus 5 Grad entleert und abgeschaltet werden.