Göppingen Roman-Lesung auf dem Hohenstaufen

Göppingen / ANJA HEINIG 09.08.2012
30 historisch Interessierte begaben sich mit Autorin Angela Gantke zu einer Roman-Lesung in den Ruinen der ehemaligen Stauferburg Hohenstaufen.

Die Bitterfelder Autorin Angela Gantke las aus ihrem Staufer-Roman "Er lebt und lebt nicht" aus dem Manuela-Kinzel-Verlag, einem Traumbuch über Friedrich den II in den Ruinen der ehemaligen Stauferburg Hohenstaufen. Es herrschte strahlender Sonnenschein, als man erst durch die Ruinen wanderte und schließlich ein Plätzchen fand, wo sich die Truppe um die Autorin niederließ.

Angela Gantke erzählte, dass sie sich seit mehr als zwanzig Jahren mit der Biografie vom Stauferkönig und den Herrschaftsausübungen beschäftigte: "In den letzten Jahren habe ich mir immer vorgestellt, wie es wohl sein würde, wenn man dem Kaiser seine tausend Fragen - die er immer hatte, weil er stets die Gesetze der Natur auf den Kopf stellte und den wahren Grund suchte um Dinge zu begreifen - mit dem Wissen aus dem 21. Jahrhundert beantworten könnte. Und so entstand das Buch, das die Autorin in vier Jahren geschrieben hat. Die Hauptrolle in dem Buch übernimmt Agnes. Auf mysteriöse Art und Weise wird sie aus dem 21. Jahrhundert ins Mittelalter geschickt und landet im Jahre 1250 im Dezember auf dem Castel Fiorentio. Auf abenteuerlichen Wegen und auf wundersame Weise will sie Kaiser Friedrich II vom Sterbebett auferstehen lassen und ihm all seine Fragen nach den Geheimnissen zwischen Himmel und Hölle beantworten. Die Kapitel spielen sich hauptsächlich am Ort seines Todes ab, einer kleinen und uralten Burg seiner normannischen Vorfahren.

Das Ambiente in den Staufer Ruinen hätte nicht besser gewählt sein können. Die Stadt Göppingen lag einem zu Füßen, man saß in den Ruinen und konnte förmlich die beladenen Pferdewägen hören, die die Vorräte auf dem Castel Fiorentio auffüllten.

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