Austausch Rechberghäuser Bürger im Dialog

SWP 06.12.2017

Der Waldkindergarten in Rechberghausen war eines der Themen im kommunalen Dialog der Unabhängigen Bürger. Die Veranstaltung fand in der Gaststätte „Zum Roten Ochsen“ statt. Ein Dutzend Bürger diskutierten über aktuelle Themen in der Schurwaldgemeinde.

Nach Mitteilung der Unabhängigen Bürger, berichteten zwei Mütter mit großer Begeisterung über den Waldkindergarten. Diese Gemeindeeinrichtung würde von den Kindern sehr gut angenommen. Sie berichteten über den Alltag dort und auch die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Sie baten die Gemeinderäte um Unterstützung bezüglich einer Überdachung im Freien des Waldkindergartens. Thema waren auch die erforderlichen Reparaturen auf dem angrenzenden Gemeindespielplatz Riedle.

Die Beteiligung der Jugendlichen in Rechberghausen war ein weiterer Punkt an diesem Abend. Die Gemeinderäte berichteten über das Drei-Säulen-Modell wie die projektbezogene Beteiligung, die offene Beteiligung und über den Jugendgemeinderat.

Jugendtreff im Aufbau

Beim neuen Jugendhaus standen gleich mehr Fragen im Raum. Veränderte Öffnungszeiten wurden festgestellt. Zudem hielten sich einzelne Jugendliche im ­Jugendraum auf, obgleich sich der Jugendtreff noch in der Aufbauarbeit befindet. Auch die Ver­setzung der Halfpipe sowie eine Downhill-Strecke waren Themen die zur Diskussion standen. Kritisch geäußert hatten sich auch ein Rechberghäuser Bürger über die mögliche Wasserentnahme des Erdbeerbauerns aus dem Marbach. Besser wäre es, auf den neu geplanten Speichersee beim Schlosshof zu verzichten und stattdessen den Schlosssee wieder als Natur- und Kulturerlebnis aufzuwerten, schlug er vor. Eine existierende alte Zuleitung zum Schlosssee solle im Gegenzug reaktiviert werden.

Die Anwesenden unterstützten diese Anregung. Die Gemeinderäte informierten die Anwesenden, dass erstmals im Juni der ­Gemeinderat darüber informiert wurde und noch keine Entscheidung getroffen sei. Vor einer ­E­ntscheidung besichtigt der Gemeinderat die Lage vor Ort, heißt es in der Mitteilung weiter.
Erörtert wurden an diesem Abend auch die bessere fußläufige ­Anbindung des Gebiets Halden­äcker II (kinderwagengerecht, sicherer Schulweg), das Sauberhalten der Bachläufe, die Vernetzung und Bewerbung der Vereine, ­Zeiten von Parkkontrollen, Bienensterben und viele andere Themen.

Die Form des Meinungsaustausches würde, laut Mitteilung der Unabhängigen Bürger, sehr gut angenommen. Die Rechberghäuser und die Gemeinderäte Gerd Funk, Martin Kriegisch, Regina Lorenz, Markus Malcher, Gudrun Ramm und Wolfgang Wussler als Leiter des Kommunalen Dialogs, freuten sich über das Interesse der Teilnehmer und die vorgebrachten Anliegen.