Heiningen Pit-Pat-Anlage: Klar zum Einlochen

Drei Männer mit Queues: Die Bürgermeister von Heiningen und Eschenbach, Norbert Aufrecht (l.) und Thomas Schubert (r.), präsentieren zusammen mit Manfred Schurr, dem Pächter des Voralbbistros, die neue Pit-Pat-Anlage an der Voralbhalle.
Drei Männer mit Queues: Die Bürgermeister von Heiningen und Eschenbach, Norbert Aufrecht (l.) und Thomas Schubert (r.), präsentieren zusammen mit Manfred Schurr, dem Pächter des Voralbbistros, die neue Pit-Pat-Anlage an der Voralbhalle. © Foto: INGE CZEMMEL
Heiningen / INGE CZEMMEL 07.07.2014
Einen neuen Freizeitspaß für Alt und Jung gibt es ab sofort an der Voralbhalle neben der Minigolfanlage. Die Verbandsgemeinden Heiningen und Eschenbach haben in eine Pit-Pat-Anlage investiert.

„Noch ein Versuch!" Thomas Schubert bringt den Queue in Position. Na also! Endlich bleibt der Ball auf dem Turmplateau liegen. Der Eschenbacher Bürgermeister probiert gerade erstmals zusammen mit dem Heininger Amtskollegen Norbert Aufrecht die neu installierte Pit-Pat-Anlage an der Voralbhalle aus. Ähnlich wie beim Minigolf gilt es Hartgummibälle unterschiedlicher Härtegrade mit möglichst wenigen Stößen in ein Loch zu bugsieren. Gespielt wird allerdings - ähnlich wie beim Billard – auf Tischen, wo verschiedene Hindernisse den direkten Zugang zum Loch versperren. „Tisch- und Ballfarbe müssen übereinstimmen", erklärt Manfred Schurr, der Pächter des Voralbbistros, über dessen neu gestalteten Biergarten die Spielanlage zu erreichen ist.

Rund 25 000 Euro haben sich die beiden Verbandsgemeinden das neue Spielvergnügen an 18 Tischen kosten lassen. „Im vergangenen Jahr haben Manfred Schurr und der Bauhof die Minigolfanlage wieder schön hergerichtet“, erzählt Norbert Aufrecht. Sein Eschenbacher Kollege habe daraufhin die Idee aufgebracht, die Spielmöglichkeiten weiter auszubauen. „Ich dachte zuerst an Trick Pin, eine Art Bowling mit Softbällen“, verrät Schubert, „doch irgendwie landeten wir dann beim Pit-Pat.“

„Ein wunderbares Spielangebot für Alt und Jung“, sind sich die beiden Bürgermeister einig und können sich vorstellen, dass hier auch Kindergeburtstage, Teambildungsseminare für kleine Firmen und andere Events stattfinden könnten. So bietet Thomas Schubert im Eschenbacher Ferienprogramm „Schlag den Schubert“ als Programmpunkt.

Minigolf und Pit Pat sind längst nicht alles, was das „kleine Freizeitzentrum“ rund um die Voralbhalle zu bieten hat. Auch Kegelbahnen können hier angemietet werden. Im Voralbbad, gleich daneben, haben Wasserratten ganzjährig Gelegenheit sich ins kühle Nass zu stürzen. Eine idyllisch gelegene Liegewiese mit Aussicht auf den Albtrauf lädt bei schönem Wetter zum Sonnen und Ausspannen ein.

Sportlichen bietet das Beach-Volleyballfeld Gelegenheit für Spaß und Spiel. Ganzjährig geöffnet ist auch das Bistro Voralb. Bei schönem Wetter sitzt es sich, besonders gemütlich im ganz neu hergerichteten Biergarten, der sowohl von außen, als auch von der Liegewiese aus zu erreichen ist. Direkt an der Voralbhalle beginnen zudem die fünf ausgeschilderten Routen des Nordic Walking-Parks und einige Schritte weiter ist auch der Eschenbacher Sagenweg zu finden.

Im Hinblick auf die „Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf“ spuken in den Köpfen von Aufrecht und Schubert bereits weitere Ideen herum, wie das Freizeitspektrum rund um die Voralbhalle erweitert werden könnte. Zum Beispiel mit einer Pedelecverleihstation und einem kleinen Wohnmobilparkplatz mit Ver- und Entsorgungsstation.

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