PERSÖNLICHES

SWP 21.04.2012

Gisela Schindler-Sautter beendet ihre langjährige Tätigkeit als evangelische Seelsorgerin im Klinikum Christophsbad und im Christophsheim. Zwölf Jahre lang besetzte sie gemeinsam mit ihrem Mann, Pfarrer Friedrich Sautter, die Stelle der evangelischen Klinikseelsorge im Christophsbad. Nun zieht es sie als Gemeindepfarrerin nach Wäschenbeuren. Dafür übernimmt Pfarrer Sautter zu 100 Prozent die Stelle im Christophsbad. Die Klinikseelsorge stellt Theologen meist vor besondere Herausforderungen. Kenntnisse über die existentiellen und sozialen Gegebenheiten der Erkrankten, ihre Krankheitsbilder und besonderen Bedürfnisse sind häufig die Grundlage, um überhaupt Zugang zu Patienten und Heimbewohnern zu finden. Als Seelsorgerin war Schindler-Sautter für ein weites Aufgabenfeld verantwortlich für Gespräche, Gottesdienste in der zentralen Kapelle und in einzelnen Wohnbereichen sowie die Begleitung und Unterstützung von ehrenamtlichen Seelsorgerinnen. Dabei war ihr die enge Zusammenarbeit mit den katholischen Kollegen und klinischen Berufsgruppen im Haus ein großes Anliegen.

Reinhard Hering, der am 16. April 1962 seine Tätigkeit als Gärtner im Christophsbad aufnahm, konnte sein 50-jähriges Dienstjubiläum feiern. Mit einem Dankeschön würdigte die Klinikverwaltung die erbrachten, gleich bleibend guten Leistungen des Jubilars und überreichte die Urkunden des Christophsbads, des Verbandes der Krankenanstalten in privater Trägerschaft in Baden-Württemberg und der Industrie- und Handelskammer Stuttgart sowie eine Jubiläumsausgabe. Die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg wurde ihm durch Oberbürgermeister Guido Till übergeben.

Harald Grimm aus Schnittlingen wurde für seine Verdienste im Voltigiersport mit der silbernen Ehrennadel des Pferdesportverbandes ausgezeichnet. Grimm kam durch seine Kinder zum Voltigieren und war als Ausbilder und Lehrgangsleiter aktiv. 1979 legte er die Prüfung zum Voltigierrichter ab und ist auch heute noch viel auf Turnieren im Einsatz. 1989 und 1992 saß er als Richter bei den Deutschen Meisterschaften der Voltigierer am Tisch, ebenso bei mehreren Bundessichtungen. 1995 übernahm er das Amt des Regionaltrainers in Württemberg, das er bis bis 2007 inne hatte. Für sein Engagement als Regionaltrainer und in der Verbandstätigkeit wurde Grimm bereits ausgezeichnet.