Göppingen OB Till ist glücklicher Vater

Göppingen / HELGE THIELE 08.02.2012
Oberbürgermeister Guido Till ist zum ersten Mal Vater geworden: Der Sohn des Göppinger Rathauschefs wurde am Sonntag geboren. Das Baby wiegt 4030 Gramm und ist 54 Zentimeter groß.

Der kleine Aaron hat das Licht der Welt erblickt: Der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till und seine Ehefrau, Heike Hildebrandt, freuen sich über die Geburt ihres Sohnes. Aaron, der mit zweitem Vornamen Till heißt und den Familiennamen seiner Mutter trägt, wurde um 20.40 Uhr geboren. Er wiegt 4030 Gramm und misst 54 Zentimeter. Mutter, Kind und Vater sind wohlauf und sehr glücklich, wird aus dem Rathaus berichtet. Der Göppinger OB ist zum ersten Mal Papa geworden. Viele Göppinger haben die Vorfreude mit dem Rathauschef geteilt.

Astrologisch betrachtet, dominiert im Hause Till künftig das Element Wasser: Der kleine Aaron ist am 5. Februar und damit im Sternzeichen Wassermann geboren, sein Vater ist Fisch. Er feiert in zwei Wochen, am 23. Februar, seinen 57. Geburtstag.

Es gibt bereits einige spannende Fragen - sowohl für die Rathausmitarbeiter, als auch für die Göppinger Stadträte: Wann wird Aaron zum ersten Mal seinen Vater im Rathaus besuchen? Wann lernt er die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats kennen? Und darf er in den Ältestenrat?

Immerhin: Quasi passend zum oberbürgermeisterlichen Nachwuchsglück hat die Stadt am Montag bekannt gegeben, dass es im Rathaus neuerdings ein Eltern-Kind-Zimmer gibt. Wohlgemerkt: Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun, der zeitliche Zusammenfall mit Aarons Geburt ist reiner Zufall, aber die beiden Nachrichten harmonieren so gut miteinander. "Unser Ziel ist es, unsere Verwaltung stetig weiterzuentwickeln", betonten OB Till und die Bürgermeisterin Gabriele Zull bei der Einweihung des neuen Eltern-Kind-Zimmers im Göppinger Rathaus. "Für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und zwar für Mütter und Väter, gehen wir auch neue Wege und unterbreiten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern innovative Angebote." Die Idee: Nach der Einführung flexibler, auf die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten Rücksicht nehmender Arbeitszeiten im Rathaus, nach der Bereitstellung einer Teilzeit-Ausbildungsstelle und der Ermöglichung von Tele-Arbeit "kann nun auch das neue Eltern-Kind-Zimmer zur Überbrückung von Kinderbetreuungsengpässen genutzt werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Der Raum ist ausgestattet mit einem Laufstall sowie verschiedenen Spielsachen und verfügt über PC, Drucker und Telefon für die Mutter oder den Vater. "So können Eltern bei kurzfristigem Ausfall der eigentlich organisierten Kinderbetreuung ihren Berufen nachgehen und dabei das spielende Kind im Auge behalten." Für eine dauerhafte Betreuung eines Kindes ist das Zimmer allerdings nicht gedacht. Das gilt natürlich auch für Aaron.

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