Kreis Göppingen NWZ-TELEFONAKTION: Pflegebedürftig - und was nun?

Brigitte Krüger-Wiegmann, Krankenschwester und Altentherapeutin, Telefon:  (07161) 204-277.
Brigitte Krüger-Wiegmann, Krankenschwester und Altentherapeutin, Telefon: (07161) 204-277.
Kreis Göppingen / SWP 01.02.2012
Häufig trifft es die Familie aus heiterem Himmel: Ein Angehöriger wird pflegebedürftig. Dann ist guter Rat teuer. Viel besser ist es, sich frühzeitig zu informieren. Drei Fachfrauen geben heute von 16 bis 18 Uhr Tipps.

Die Menschen werden immer älter, und es gibt immer mehr Senioren. Und da das Pflegerisiko mit dem Alter steigt, nimmt auch die Zahl der Pflegebedürftigen zu. Doch tritt dieser Fall in einer Familie auf, sind die Angehörigen oft ratlos und überfordert.

Ein Pflegestützpunkt im Göppinger Landratsamt trägt diesem Trend Rechnung. Die neutrale, kostenlose und individuelle Beratung aus einer Hand gibt es seit nunmehr einem Jahr - und die Resonanz ist sehr positiv. Die Expertinnen vom Pflegestützpunkt haben die Erfahrung gemacht, dass viele Betroffene gar nicht wüssten, welche ambulanten Möglichkeiten, stundenweise Betreuungsformen oder Entlastungsangebote es für pflegende Angehörige gibt. Die Prävention, das heißt eine frühzeitige Beratung, stehe daher im Vordergrund. Denn so können Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie der Betroffene mit einem passenden ambulanten Paket möglichst lange zu Hause gepflegt und betreut werden könnte. Nach dem Motto: "Ambulant vor stationär", wie es die beiden Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts, Heike Kuhn und Brigitte Krüger-Wiegmann, formulieren.

Die zwei Pflegeexpertinnen sind Ansprechpartnerinnen für sämtliche Fragen rund um das Thema Pflege. Insbesondere informieren sie über mögliche Hilfs- und Entlastungsangebote, ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfen, Leistungen der Pflege- und Krankenversicherungen, finanzielle Hilfen sowie über den Umgang und die Unterstützung von Menschen mit einer Demenzerkrankung.

Angelika Roth von der Betreuungsbehörde des Landkreises Göppingen weiß Bescheid in Sachen Betreuungsrecht und die gesetzliche Vertretung Volljähriger sowie in Sachen Vollmacht.

Die drei Fachfrauen rund um das Thema Pflege stehen heute, Mittwoch, zwischen 16 und 18 Uhr den Lesern am NWZ-Telefon Rede und Antwort.

Heike Kuhn, Diplom-Pflegewirtin und Krankenschwester, Telefon: (07161) 204-276

Brigitte Krüger-Wiegmann, Krankenschwester, Fachkraft für Gerontopsychiatrie und Altentherapeutin, Telefon: (07161) 204-277

Angelika Roth, Diplom-Verwaltungswirtin, Telefon: (07161) 204-278.