Youtube Tanzschule Schwehr wird Schauplatz im neuen „Schwobaliedla“

Göppingen / Evelyn Krix 10.08.2018
Die Göppingerin Nadja Wellhöfer hat auf Youtube ihr neustes Cover-Projekt „Schmusobereida“ veröffentlicht.

Im Video ein Wischmop, im Song ein Loverboy: Es gesellt sich ein neues, schwäbisches Musikvideo zu den bisherigen Projekten der Göppingerin Nadja Wellhöfer. Sie hat jetzt auf Facebook und Youtube ihr neues Cover veröffentlicht. Ihr sechstes verfilmtes „Schwobaliedla“ heißt „Schmusobereida“.

In ihrem neuen Musikvideo geht Nadja Wellhöfer eine Beziehung mit einem Wischmop ein – im Lied dazu „Schmusobereida“ geht es aber wirklich um eine Liebesbeziehung. „Es sollte schon ein bisschen ein Gag sein“, sagt die 51-Jährige. „Da gab es jetzt nicht so eine Geschichte wie beim Happy-Pipi-Song, wo ich zu viel Kaffee getrunken hab.“

Das Original „Smooth Operator“ von der Band Sade handelt von einem Herzensbrecher. Nadja Wellhöfers Version „Schmusobereida“ sei nah am ursprünglichen Text geblieben – nur eben auf schwäbisch. So wird aus „No need to ask“ „Gut, dass du frogsch“ und der Herzensbrecher wird zu ihrem Loverboy, der schmust, mit ihr tanzt, wie es keiner kann und alles für das Paar macht.

Dreharbeiten in Tanzschule

Am Anfang des Videos wischt die Sängerin mit ihrem Wischmop den Boden, schläft dann mit demselben in den Armen ein. Sie beginnt zu träumen und steht in der Tanzschule Schwehr in Göppingen auf der Bühne.

Neun Tanzpaare drehen sich zur Musik und dem Gesang von Wellhöfer. Dass sich ihre Unterstützer passend zu der Musik wiegen, sei ihre liebste Stelle. Es erinnere sie an die Zeit, in der sie selbst Standard- und Lateintänze getanzt hat. „Das mach ich glaub wieder.“

Nur drei Stunden habe der Dreh des Videos gedauert, dennoch seien die Nächte zuvor lang und der Schlaf kurz gewesen, sagt die Göppingerin. Das hing mit der Kleiderwahl zusammen: „Jeder hat mit mir designed und ich habe ihnen die Kleidchen dann vorab genäht.“ Drei Monate mit Unterbrechungen von Arbeit und Freizeit habe sie an den Kostümen der neun Tänzerinnen genäht. „Man muss sich ja wohl fühlen, wenn man bei sowas mitmacht.“ Die Männer bekamen einen Hut und eine passende Fliege dazu.

Dieses Mal sei nicht so viel Humor im Lied, „aber die nächsten werden wieder witzig“, verspricht sie. Der nächste Schritt sei jetzt, eine eigene Single mit eigens geschriebenen Text und Melodie zu produzieren. Das soll dann im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

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