Kreis Göppingen Neue Technik nötig

PM 08.08.2012

Die ENBW Regional AG weist Betreiber von Photovoltaikanlagen (PV) auf Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hin. Seit dem 1. Juli 2012 müssen Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt mit einem sogenannten Funkrundsteuerempfänger ausgestattet sein. Dies wurde im EEG festgelegt, um bei kritischen Netzsituationen die Grundlage für ein Einspeisemanagement zu schaffen, teilt der Energieversorger mit.

Mit der Umsetzung der Energiewende in Deutschland und Baden-Württemberg wird in den kommenden Jahren die Anzahl an EEG-Anlagen weiter steigen. Um gleichzeitig die Netzstabilität und damit die allgemeine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber nun Vorkehrungen getroffen. Mit dem Instrument des Einspeisemanagements sollen künftig bei drohender Netzüberlastung aufgrund hoher Stromeinspeisung größere EEG-Anlagen in ihrer Leistung heruntergeregelt werden können. Im beschriebenen Fall erhält der Anlagenbetreiber eine Entschädigung für die entgangenen Vergütungen.

Die ENBW Regional AG hat in den vergangenen Monaten betroffene Netzkundengruppen bereits mehrfach über diese gesetzliche Änderung informiert. Allerdings haben bisher nicht alle Anlagenbetreiber den Nachweis erbracht, einen Funkrundsteuerempfänger ordnungsgemäß eingebaut und die Anlage auf eine registrierende Leistungsmessung umgebaut zu haben. Die ENBW weist daher diese PV-Netzkunden nochmals auf diese gesetzliche Verpflichtung hin. Bei Fragen können sich Betroffene an Telefon: (07021) 8009-59513 wenden.