Neue Stücke im Museum Hohenasperg

EPD 27.03.2013

Das Museum "Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis" in Asperg (Kreis Ludwigsburg) startet am Donnerstag, 28. März, mit 24 neuen Exponaten in die neu Saison.

Darunter ist ein Haftbefehl aus dem Jahr 1756, mit dem der württembergische Herzog Karl Eugen die Starsängerin Marianne Pirker und andere unliebsame Mitwisser seiner Liebschaften wegschließen ließ, teilte das Haus der Geschichte Baden-Württemberg mit. Die dezentrale Dauerausstellung des Hauses der Geschichte auf dem Gefängnisberg gibt seit dem Jahr 2010 Einblicke in die Justiz im Laufe mehrerer Jahrhunderte. Dokumentiert ist, wie sich die Festung Hohenasperg vom politischen Gefängnis zum Vollzugskrankenhaus entwickelt hat. Zu den Stücken, die gezeigt werden, gehört ein Bericht über den Gesundheitszustand Joseph Süß Oppenheimers von 1737 ebenso wie ein Kontrollbuch für die Zelle des RAF-Terroristen Günter Sonnenberg aus dem Jahr 1977. Info Zur Saisoneröffnung des Museums am 28. März wird ein Teil der neuen Exponate von 15 bis 16.30 Uhr bei einer Führung vorgestellt. Die Ausstellung ist jeweils donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen gibt es jeden Sonntag um 15 Uhr. Mehr dazu im Internet auch unter www.asperg.de unter der Rubrik Museen.

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