Göppingen Neue Bankfiliale am Nordring eröffnet

Den „Schlüssel“ des Architekten gab’s als Sachertorte, die Gruppe „Jazzico“ der städtischen Jugendmusikschule sorgte bei der Einweihung der neuen Bankfiliale für den richtigen Groove.
Den „Schlüssel“ des Architekten gab’s als Sachertorte, die Gruppe „Jazzico“ der städtischen Jugendmusikschule sorgte bei der Einweihung der neuen Bankfiliale für den richtigen Groove. © Foto: Staufenpress
Göppingen / Helge Thiele 19.09.2018
Die Kreissparkasse hat ihre neue Filiale am Nordring eingeweiht. Die Geschäftsstelle ersetzt die geschlossenen Filialen im Reusch und am Rosenplatz.

Strahlende Mienen gab es am Dienstagabend in der neuen Filiale der Kreissparkasse am Göppinger Nordring. Vor zahlreichen Gästen hat Vorstandschef Dr. Hariolf Teufel die neue Niederlassung eingeweiht, die direkt am Kreisverkehr gegenüber der EWS-Arena und den Barbarossa-Thermen liegt.

In dem Gebäude, das früher ein Matratzengeschäft beherbergte und komplett saniert und modernisiert wurde, ist eine Niederlassung eröffnet worden, die Teufel als „Innovationsfiliale“ bezeichnete. Tatsächlich weist die Geschäftsstelle einige Besonderheiten auf, die es andernorts so nicht gibt: Die Kundenberatungsräume erinnern eher an moderne Wohnzimmer – und haben einen direkten Bezug zum Landkreis. Im „Frisch Auf“-Zimmer steht ein Handballtor mit Netz an der Wand, vier echte und bereits benutzte Handbälle stehen für die vier Erstliga-Teams (Männer und Frauen, A-Jugend männlich und weiblich) des Göppinger Traditionsvereins. Im „Märklin“-Zimmer wird der Kunde nicht nur in Geldangelegenheiten beraten, er kann auch Original-Märklin-Loks in verschiedenen Spurweiten bestaunen. Hinzu kommt in Kürze noch eine rote Kreissparkassen-Lokomotive, die Waggons mit den Logos heimischer Firmen zieht. Die beabsichtigte Symbolik liegt auf der Hand: Die Kreissparkasse versteht sich als Motor der Wirtschaft.

Die Kundenhalle kommt völlig ohne Panzerglas aus, der Eingangsbereich versprüht einen „Hauch von Industrie-Design“, wie es Architekt Leopold Graf aus Niederösterreich bei der Einweihung formulierte.  Der auf Banken spezialisierte Planer bedankte sich bei dem Göppinger Architekten Achim Fehrenbacher für die gute Zusammenarbeit und lobte die „deutsche Gründlichkeit“ der Handwerker: „Die Baustelle lief wie ein Uhrwerk.“

Rund um die Uhr können auch die Kunden im hell beleuchteten Eingangsbereich an zwei Terminals ihre Geldgeschäfte erledigen. Die neue Filiale ersetzt die geschlossenen Geschäftsstellen im Reusch und am Rosenplatz und liegt nach den Worten von Hariolf Teufel am Schnittpunkt dreier Wohngebiete: Reusch, Nordstadt und Hailing. Volker Kurz, Geschäftsführer der städtischen Wohnbau GmbH, ist froh, dass die Kreissparkasse an den „nicht ganz leicht zu vermarktenden Standort“ gezogen ist. „Wir sind glücklich, dass Sie da sind“, sagte Kurz. Die Kreissparkasse habe der Wohnbau das „Fundament für die Erneuerungsmaßnahmen in dem Gebäude“ geboten.

Zur weiteren „Umfeldverbesserung“ schlug Kurz noch eine Fußgängerbrücke  zur EWS-Arena vor. Die Zuhörer reagierten mit Heiterkeit – doch Kurz hatte, als er seinen Wunsch äußerte, Baubürgermeister Helmut Renftle direkt in die Augen geschaut.

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