Göppingen Neue Ampelschaltung für die Sternkreuzung

An der Göppinger Sternkreuzung sind wieder die Bauarbeiter zu Gange: Die Rechtsabbiegspur wird erneuert. Auch die Ampelschaltung wird umgestellt.
An der Göppinger Sternkreuzung sind wieder die Bauarbeiter zu Gange: Die Rechtsabbiegspur wird erneuert. Auch die Ampelschaltung wird umgestellt. © Foto: Staufenpress
ARND WOLETZ 30.03.2013
Die Sternkreuzung in Göppingen ist mit täglich 36.000 Fahrzeugen eine der verkehrsreichsten in der Stadt. Staus sind dort die Regel. Jetzt wird an dem Knoten die Rechtsabbiegespur Richtung City wiederbelebt.

Die Asphaltarbeiten haben bereits begonnen, in der kommenden Woche sollen auch die Fahrbahnmarkierungen, die Beschilderung und Umstellungen in der Ampelanlage fertig werden. Dann ist an der Sternkreuzung, über die sich täglich eine wahre Blechlawine ergießt, die Rechtsabbiegespur wieder frei. Sie war vor einigen Jahren außer Betrieb genommen worden. Damals war geplant, für den dritten Bauabschnitt des "Bus-U" eine weitere Haltestelle in der Kronengasse zu platzieren. Davon sind die Verkehrsplaner inzwischen abgerückt. Die Rechtsabbiegespur aus Richtung Willi-Bleicher-Straße nach Osten Richtung Innenstadt wird deshalb bald wieder eröffnet. Die Rechtsabbieger müssen sich dann nicht mehr im spitzen Winkel um die bestehende Verkehrsinsel quetschen.

Veränderungen gibt es aber auch für die Linksabbieger Richtung Stuttgarter Straße. Dort kann die Vorsignalisierung wegfallen. Das bedeutet, dass die Linksabbieger mehr Stauraum haben und sich nicht mehr so schnell auf die Geradeausspur zurückstauen.

Im Amt für Tiefbau, Umwelt und Verkehr bei der Stadtverwaltung verspricht man sich davon, dass der Verkehr insgesamt wieder etwas zügiger fließt. Auch werde an der Ampelanlage nachjustiert, heißt es bei der Verkehrsbehörde. Beispielsweise werden künftig die Rechtsabbieger aus der Stuttgarter Straße Richtung Süden eine eigene Grünphase bekommen und nicht mehr gleichzeitig mit den querenden Fußgängern und Radfahrern grün haben. Genau diese Regelung hatte nach der Sanierung der Kreuzung und Neuprogrammierung der Ampeln im Jahr 2011 zu Kritik geführt, weil sich durch die damit verbundenen Wartezeiten für Autofahrer oft längere Schlangen auf der Stuttgarter Straße bildeten. Das Tiefbauamt hatte diese Ampelschaltung damit begründet, dass die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöht werden musste. Das hatte die Polizei mehrfach angemahnt.

Ende der kommenden Woche müssen sich die Autofahrer darauf einstellen, dass die Ampelanlage für die aktuelle Schaltungsumstellung für einige Stunden außer Betrieb genommen werden muss.