Nachrichten vom 2. Juni 2015

JS 02.06.2015

Erbbaurecht für Umkleide

Heiningen - Der Heininger Gemeinderat hat dem Erbbaurechtsvertrag mit dem FC Heiningen für das neue Umkleidegebäude am Kunstrasenplatz zugestimmt. Er regelt das Miteigentum des Vereins, der Geld vom Verkauf des alten Vereinsheims und mittlerweile mehr als 2500 Stunden Eigenleistung eingebracht hat, berichtete Bürgermeister Norbert Aufrecht. Die CDU-Fraktion stimmte gegen die Erbbaurechts-Regelung. Er halte das für den falschen Weg, so der Fraktionsvorsitzende Matthias Kreuzinger. "Eine langjährige Nutzung hätte ausgereicht." Das sei auch der erste Beschluss gewesen. Es gab auch zwei Enthaltungen.

Kanäle werden untersucht

Heiningen - Der Heininger Gemeinderat hat den Auftrag für eine neue Kanalbefahrung zur Inspektion des Abwassernetzes für knapp 40 000 Euro an den günstigsten Beiter vergeben. Bürgermeister Norbert Aufrecht erwartet keine gravierenden Schäden im Heininger Untergrund. "Wir haben in den letzten Jahren sehr viel gemacht." Es handelt sich um den zweiten von drei Abschnitten im Gesamtnetz der Gemeinde.

Vorschläge gesucht

Heiningen - Heiningen hat einen neuen Platz an der Hauptstraße - und einen ersten Vorschlag für eine Namenspatin. Die Fraktionsvorsitzende der Frauenliste, Doris Röhm, schlägt vor, diesen kleinen Platz nach Margarete Lempenau zu benennen, die von 1912 bis 1940 Krankenschwester am Ort war "Sie hat in schweren Zeiten Leute versorgt." Bürgermeister Norbert Aufrecht ist von dem Vorschlag angetan, will aber auch die Bürgerschaft dazu aufrufen, Vorschläge zu machen. Bis zum 3. Oktober soll die Namensgebung geklärt sein. Dann soll auf dem Platz, der zum Parken und zum Verweilen einlädt, ein Einweihungsfest der Feuerwehr stattfinden.

Bauplätze sind gefragt

Heiningen - Für die Bauplätze auf dem Gelände des ehemaligen Reuschkindergartens in Heiningen gibt es bereits sehr viele Anfragen. Das berichtete Bürgermeister Norbert Aufrecht bei der Beratung des Bebauungsplans im Gemeinderat. Der Schultes will die Zahl der Bauplätze noch offenhalten und spekuliert darauf, dass eine Stichstraße vermeidbar ist, die nur Geld koste. "Vielleicht können's die Bauherren selber regeln." Es gebe eine Anfrage für eine ganze Familie, die sich das Bauland von 25 Ar aufteilen wolle. Der Bebauungsplan wurde als Satzung beschlossen. Der Kindergarten ist mittlerweile auf die andere Straßenseite ins ehemalige und umgebaute Vereinsheim des FC Heiningen gezogen.