Göppingen NACHGEFRAGT: Zufriedener Initiator im Jubiläumsjahr

Thomas Faupel erholte sich im August "notgedrungen ein bisschen", weil da niemand erreichbar ist.
Thomas Faupel erholte sich im August "notgedrungen ein bisschen", weil da niemand erreichbar ist. © Foto: Hans Steinherr
Göppingen / SWP 11.09.2015
Im Sommer ziehen viele Kulturschaffende Bilanz und entwerfen neue Projekt für die kommende Saison. Wir haben nachgefragt bei Thomas Faupel.

Sind Sie zufrieden mit dem abgelaufenen Kulturjahr?

THOMAS FAUPEL: Ich bin sehr zufrieden. Es war mein Jubiläumsjahr, zehn Jahre unter dem Label "theaterfuereinjahr", da konnte ich Projekte mit verschiedenen Ensembles auf die Bühnen bringen. Und ich habe Videoinstallationen bei der Künstlergruppe Spektrum gezeigt.

Haben Sie sich eine Auszeit von Kunst und Kultur gegönnt?

FAUPEL: Meine Inszenierungen laufen meist von Herbst zu Herbst. Dezember und August sind jedoch zwei Monate mit reduziertem Pensum. Nicht, weil es nichts zu tun gäbe, sondern weil niemand zu erreichen ist. Dann erhole ich mich notgedrungen auch ein bisschen.

Welche Projekte stehen bei Ihnen 2015/16 an?

FAUPEL: Zum Schuljahresbeginn starte ich mit einem Kinderstück an der Grundschule Ottenbach: "Das Schiff Pyjamahose", nach einer Geschichte von Janosch. Im Oktober findet eine Premiere statt: "Mädchenzimmer mit Soldaten", ein Stück von Anna Pein. Ende des Jahres wird eine große Inszenierung beginnen: "Die luftdichte Garage des Jerry Cornelius", nach einer Comicvorlage von Moebius. Und zum Jahresbeginn fangen wir mit der Arbeit an einer Theaterperformance an: "Muse, über Leben und Werk von Egon Schiele".

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