Die Anwohnerin der Faurndauer Wehrstraße ist sauer: Seit Mittwoch vergangener Woche funktioniert bei ihr und ihren Nachbarn weder das Internet noch das Festnetz-Telefon. Der Grund: „Es gab einen Unfall, da wurde ein Verteilerkasten über den Haufen gefahren. Die Baustelle ist immer noch da.“

Telekom entschuldigt sich

Ein Telekom-Sprecher bestätigte am Dienstag, dass bei dem Unfall ein Multifunktionsgehäuse beschädigt wurde. Auch die Technik und der Sockel seien vollständig zerstört worden. „Die Instandsetzung gestaltet sich sehr aufwändig“, sagte der Sprecher des Unternehmens. Die Arbeiten werden daher voraussichtlich erst Mitte bis Ende kommender Woche abgeschlossen ein. Er entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten bei den rund 100 betroffenen Kunden und versprach, „dass wir alle Hebel in Bewegung setzen, um die Störung zu beheben“.

Der Telekom-Sprecher hat aber eine schnelle Hilfe zur Überbrückung parat: Damit die Kunden weiter erreichbar sind, könnten sie beim Kundenservice eine kostenlose Rufumleitung auf ihre Mobilfunkgeräte beantragen. Der Service ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 330 1000 erreichbar. „Sollte die Wartezeit zu hoch sein, können die Kunden auch einen Rückrufservice vereinbaren“, sagt der Sprecher. Dieser werde beim Anruf im Sprachmenü automatisch angeboten. Die Kunden könnten das auch selbst machen unter www.telekom.de/kundencenter

Frau bei Unfall leicht verletzt

Ursache für die langanhaltende Störung in Faurndau ist ein Unfall, der am 24. April passiert ist, wie die Polizei erst jetzt auf Nachfrage bestätigt.

Gegen 5.30 Uhr war eine 46-jährige Frau mit überhöhter Geschwindigkeit in dem Göppinger Stadtbezirk unterwegs gewesen. „Sie fuhr mit ihrem Honda den Verteilerkasten und ein Verkehrsschild um und streifte zudem zwei geparkte Autos“, schildert Holger Fink, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Ulm, den Unfallhergang. Die Frau wurde dabei leicht verletzt und richtete einen Schaden von rund 30 000 Euro an.

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