Der Landesverband Menschen für Tierrechte in Baden-Württemberg lobt Möbel Rieger in einer Pressemitteilung für eine tierfreundliche Entscheidung: Das Möbelhaus habe der Bitte der Tierschützer entsprochen und Fuchsfellteppiche aus dem Sortiment genommen. Rieger wolle auch ansonsten keinen Pelz mehr verkaufen, teilen die Tierschützer mit. Nach der Sichtung des "Fuchsfell-Teppichs" bei Möbel Rieger in Esslingen hatte der Landesverband Menschen für Tierrechte nach eigenen Angaben die Geschäftsführung angeschrieben und gebeten, den Fuchsfellteppich aus dem Sortiment zu nehmen und jeglichen Pelzverkauf einzustellen. Jetzt habe die Geschäftsführung mit Sitz in Göppingen dem Verein schriftlich mitgeteilt, dass der Einkauf angewiesen worden, die Teppiche aus der Ausstellung zu nehmen und ansonsten kein Pelz verkauft werde. "Wir gratulieren Möbel Rieger zu der Entscheidung, eine solche Tierquälerei nicht länger zu unterstützen", so Dr. Tanja Breining vom Verein Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württemberg. "Denn für einen einzigen Teppich müssen zahlreiche Tiere sterben." Füchse seien hochintelligente Tiere und lernten schnell, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Wissenschaftlern zufolge könnten sie ihr Wissen in raffinierte Strategien umsetzen. So gebe es Füchse, die sich tot stellten, um Krähen anzulocken. Wenn ein Fuchs einen anderen beim Tappen in eine Falle beobachte, lerne er, die Falle zu meiden.