Kreis Göppingen Mittelstand übt Kritik an Rente mit 63

Kreis Göppingen / SWP 25.02.2014

"Das Rentenpaket der Großen Koalition setzt falsche Signale und schafft neue Ungerechtigkeiten", kommentiert Eduard Freiheit, Vorsitzender der Göppinger Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) die anhaltende Rentendebatte. "Letzten Endes werden kommende Generationen zur Kasse gebeten, um die rentenpolitischen Versprechen der Regierung zu finanzieren. Das ist nicht nur unfair, sondern angesichts der demografischen Entwicklung auch ein völlig falscher Ansatz."

Beim letzten MIT-Stammtisch in Uhingen diskutierten zahlreiche Mittelständler die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren mit großer Skepsis. Die Rente mit 63 wurde dabei als der schwerste Brocken im Rentenpaket angesehen. Freiheit: "Eine Gesellschaft, die immer älter wird und dabei immer fitter bleibt, dreht die Rente mit 67 zurück und schickt gut ausgebildete Arbeitnehmer früher in den Ruhestand. Das ist unverantwortlich, zumal die Unternehmen auch hier in Göppingen schon heute massive Probleme haben, geeignete Fachkräfte zu finden". Dieser Zustand werde sich in den nächsten Jahren noch verschärfen. Die Unternehmen seien auf ältere Arbeitnehmer dringend angewiesen. Die Mittelstandsvereinigung fordert, dass jetzt das Schlimmste verhindert werden müsse. Dazu sei der Kreis der Anspruchsberechtigten der Rente mit 63 streng zu begrenzen.

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