Benefiz Mit Flip-Flops Rohre traktiert

Die Singer/Songwriter Hannah & Falco mit Veranstalter Julian Reichl am Schlagzeug zogen die Besucher in ihren Bann.  Foto: Staufenpress
Die Singer/Songwriter Hannah & Falco mit Veranstalter Julian Reichl am Schlagzeug zogen die Besucher in ihren Bann. Foto: Staufenpress © Foto: Foto: Staufenpress
Faurndau / Philip Schwarz 22.11.2016

Vier Gruppen, von Einzelkünstler über Percussion bis zur Rockband, bescherten Konzertgängern am Samstag in der Faurndauer Waldorfschule ein kontrastreiches musikalisches Programm, das Waldorfschüler im Haier für einen guten Zweck veranstaltet hatten.

Sichtlich stolz verbuchten Julian Reichl und sein Team den Konzertabend Hospifiz (aus Hospiz und Benefiz) in der Freien Waldorfschule Faurndau als Erfolg. Was ursprünglich als Jahresarbeit für den Waldorfschüler begann, wurde nach einem Jahr Planung in die Praxis umgesetzt – zur Freude der Besucher und auch zur Freude des Faurndauer Hospiz.

Mit Flip-Flops trommelten sie auf Plastik-Rohre, bespielten Kloschüsseln und Regentonnen – mit ihrer Kreativität brachte die Göppinger Percussion-Gruppe Boxbeat schon zu Beginn ihr Publikum auf die Beine. Spätestens aber mit ihrem Cover der Titelmelodie von „Beverly Hills Cop“ hatten sie die gut 200 Besucher für sich gewonnen. Trotz der musikalischen Unterhaltungsqualität kam allerdings wenig Konzertstimmung auf, geschuldet dem stufenweise bestuhlten Theatersaal der Schule.

Die Acts Florian Ehrmann und Hannah & Falco, beide aus dem Genre Singer/Songwriter, passten mit ihrer ruhigen und sehr gefühlvollen Musik gut in den großen Saal der Waldorfschule und brachten dessen Akustik zur Geltung. Ehrmann nur mit seiner Gitarre unter dem Arm und das Duo nach ihm, ausnahmsweise mit Veranstalter Julian Reichl am Schlagzeug, zogen die Zuhörer in ihren Bann. So konnte man in die träumerischen, romantischen Lieder abschweifen, was mit großen Applaus von den Rängen honoriert wurde.

Gut kam auch die Göppinger „California Rock“-Band Long Way Home an, die musikalisch und lautstärketechnisch deutlich von den vorherigen Künstlern abwich. „Es muss ja auch für alle, von jung bis alt, was dabei sein“, kommentierte der junge Organisator Reichl zufrieden das kontrastreiche Line-Up.

Zum Schluss wurde die Benefizveranstaltung dann doch noch kurz zu einem Rockkonzert, wozu die drei Musiker einige Besucher von den Rängen vor ihre Bühne holten.

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