Maßregel für Verurteilte

DH 26.01.2012

Führungsaufsicht ist im deutschen Strafrecht eine so genannte "Maßregel der Besserung und Sicherung". Wenn die Gefahr besteht, dass ein Täter weitere Straftaten begeht, kann ein Gericht - bei bestimmten Straftaten - zusätzlich zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten Führungsaufsicht anordnen.

Üblicherweise wird die Führungsaufsicht kurz vor dem Ende der Verbüßung der Strafe verhängt. Sie besteht in der Regel aus mehreren Weisungen wie etwa Aufenthalts- oder Kontakt- und Beherbergungsverbote für bestimmte Personen.