Göppingen / PM  Uhr
In einen riesigen Abenteuerspielplatz wird sich der Göppinger Marktplatz am 20. September verwandeln. Dann ist wieder Weltkindertag.

Weltweit leiden Millionen von Kindern unter Hunger und Gewalt, müssen arbeiten anstatt zu spielen. Im Jahre 1954, vor 61 Jahren, beauftragte die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Kinderhilfswerk Unicef mit der Ausrichtung des Weltkindertages, seitdem wird er in mehr als 145 Ländern gefeiert.

Am Sonntag, 20. September, von 14 bis 18 Uhr, laden über 20 Organisationen, Institutionen, Kindergärten und Vereine, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, kleine und große Kinder zu einem nichtkommerziellen Kinder- und Familienfest auf den Göppinger Marktplatz ein. Die NWZ ist Kooperationspartner. Um 15.30 Uhr wird Oberbürgermeister Guido Till als Schirmherr das Grußwort zum 21. Weltkindertag in Göppingen sprechen und das Bühnenprogramm mit der Wekita-Band, welche aus Kindern des Aktivspielplatzes in Ursenwang besteht, eröffnen. Anschließend werden "Die Zirkusmacher" ihr Können zum Besten geben.

Bereits ab 14 Uhr verwandelt sich der Göppinger Marktplatz in einen riesigen Abenteuerspielplatz. Viele Mitmach-Aktionen sorgen für Spaß und Unterhaltung von kleinen und großen Besuchern. Kinder können sich bei Geschicklichkeitsspielen, mit malen und basteln, einer Hüpfburg oder beim Kinderschminken vergnügen. Weitere lustig-phantasievolle Aktionen bietet Clown Kaarlie an. An Informationsständen erfahren Erwachsene Interessantes Inhalte rund um den Themenkreis Kinder und Familie. Kulinarische Leckereien sorgen dafür, dass die Kräfte dabei nicht ausgehen.

Wie bei den Weltkindertagen in den vergangenen Jahren, wird auch dieses Jahr ein Projekt zugunsten von Kindern dieser Welt unterstützt. In diesem Jahr ist es das Projekt "Ich und Du heißt Wir! - Kinder und Jugendliche in der Pappelallee" der SOS-Kinder- und Jugendhilfen Göppingen.

Seit März 2014 gibt es einen Spieletreff für die Kinder und Jugendlichen, die in der Gemeinschaftsunterkunft leben, direkt vor Ort in der Pappelallee. Dieser findet einmal pro Woche statt und wird von einer Sozialpädagogin der SOS-Kinder- und Jugendhilfen mit der ehrenamtlichen Unterstützung durch Schülerinnen und Schüler umgesetzt. Die Kinder und Jugendlichen, die teilweise lange Kriegs- und Fluchterfahrung haben und nun in Göppingen angekommen sind, bekommen die Möglichkeit zu spielen, zu basteln, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten, sich mit Freunden zu treffen, kurz gesagt: Sie können Kind sein. Zwischen 20 und 40 Kinder und Jugendliche besuchen regelmäßig den Spieletreff.

Um die Ideen und Wünsche der Kinder im Spieletreff umsetzen zu können, ist das Projekt auf Spenden angewiesen.