Göppingen Maientagsbier aromatisch wie eh und je

Freude über das Maientagsbier: Brauer Friedrich Kumpf, OB Guido Till, Festwirt Karl Maier, Oliver Stein von der Kaiserbrauerei und Brauer Hans-Friedrich Kumpf (v.l.). Foto: Staufenpress
Freude über das Maientagsbier: Brauer Friedrich Kumpf, OB Guido Till, Festwirt Karl Maier, Oliver Stein von der Kaiserbrauerei und Brauer Hans-Friedrich Kumpf (v.l.). Foto: Staufenpress
SWP 11.05.2012
Vollmundig, süffig und malzaromatisch: Die Brauerbrüder Ulrich und Hans-Friedrich Kumpf stellten das Maientagsbier 2012 bei der traditionellen Zwickelprobe vor.

Der Maientag kann kommen. Das eigens eingebraute Bier für das Göppinger Heimatfest steht jedenfalls bereit. Kräftig in der Farbe, mit einem besonders malzaromatischen Antrunk, wie es sich für ein solches Bier gehört, fand Ulrich Kumpf. Vier Malzsorten machen traditionell das Maientagsbier aus. Das verwendete "Münchner Malz" sorgt für die kräftige Würze, das ebenfalls enthaltene "Cara-Malz" unterstreicht die kräftige Farbe. Und, so betonten die Gebrüder Kumpf, "die Braugerste für unser Bier wächst vor der Haustüre". Der Anbau erfolge so naturnah wie möglich auf der Schwäbischen Alb im Rahmen des kontrollierten Vertragsanbaus.

Die Stadtspitze mit Oberbürgermeister Guido Till und Baubürgermeister Olav Brinker sowie Stadträte und Mitglieder der Maientagskommission überzeugten sich bei der traditionellen Zwickelprobe des Maientagsbieres aus der Kaiser-Brauerei in der Göppinger Frisch-Auf-Gaststätte von der Arbeit des Brauers und zollten dem Festgetränk aus Tettnanger Hopfen großes Lob. Bei der Zwickelprobe handelt es sich eigentlich um die Reifeüberwachung des eingebrauten Bieres, die der Braumeister regelmäßig vornimmt. Auch Festwirt Karl Maier, eigens vom Frühlingsfest in Bad Cannstatt angereist, geriet ins Schwärmen, als er das erste Glas des Festbieres trank. Maier erfreute die Teilnehmer mit der Nachricht, dass der Bierpreis der gleiche bleibt wie im vergangenen Jahr.

"In freudiger Erwartung des kommenden Maientags" zeigte sich auch Rathauschef Till, der zur Eröffnung in einer kurzen Lederhose erscheinen möchte. Die alljährlich aufkommende Sockenfrage ließ der OB trotz neugieriger Presseanfragen noch unbeantwortet. Till dankte allen Beteiligten, die den Maientag - "Herzensangelegenheit der Göppinger" immer optimal präsentierten.

Der stellvertretende Redaktionsleiter der NWZ, Joa Schmid, hatte bei dieser Gelegenheit gute Nachrichten zu verkünden: "Die Blasmusik kehrt zum 5. Mal ins Festzelt ein." Das NWZ-Blasmusikfestival wird auch dieses Jahr wieder dem Maientag vorgeschaltet. Am Donnerstag, 14. Juni, werden von 18 bis 23 Uhr acht Musikkapellen aus dem Stauferkreis wechselweise auf zwei Bühnen zur Unterhaltung aufspielen. Den Auftakt und das Finale werden Kapellen aus der Stadt Göppingen bestreiten.

Mit dabei sind auch in diesem Jahr wieder die Trachtengruppe Dürnau-Boll-Gammelshausen, der Fanfarenzug der Feuerwehr Heiningen und die Bläsergruppe der Kreisjägervereinigung. Eingebunden in die Veranstaltung ist der Fassanstich zum Maientag durch OB Guido Till. Das Stadtoberhaupt, das die Schirmherrschaft über den Abend der Blasmusik übernommen hat, sieht darin eine große Bereicherung des Göppinger Veranstaltungskalenders.

Organisiert wird das Festival von der NWZ in Kooperation mit dem Kreisblasmusikverband Göppingen, als Veranstalter zeichnen die Kaiserbrauerei Geislingen und Festwirt Karl Maier verantwortlich. Durch das Programm führt Michael Branik (SWR 4). Die Maientagszeitung der NWZ, die am 12. Juni erscheint, wird alle wichtigen Informationen rund um den Göppinger Maientag und das Blasmusikfestival enthalten.