Göppingen Magischer Engelsgesang

Göppingen / PATRICIA JEANETTE MOSER 22.03.2013
Mit engelhaftem Gesang zauberten "The Celtic Angels" mit ihrem Programm "Magic Moments" magische Momente in die Stadthalle Göppingen.

Neun großartige Sängerinnen, mit musikalischer Ausbildung und reichlich Bühnenerfahrung touren bereits seit drei Wochen als "Celtic Angels" durch die Lande. Nach einer Osterpause geht die Tournee weiter.

Leider verteilten sich gerade mal einhundert Besucher im großen Saal der Göppinger Stadthalle. Dennoch meisterten die neun Sängerinnen ihr Programm mit Bravour, himmlischer Gelassenheit und irdischer Professionalität. Das Ganze entwickelte sich zu einem feinen Privatkonzert, bei dem der Funke trotz der spärlichen Kulisse übersprang. "Ich bin voll auf meine Kosten gekommen", meinte eine Dame aus Dürnau. Sie hatte ihrer Freundin ein Ticket zum Geburtstag geschenkt, und nun waren beide selig. "Wir hören diese Art von Musik sehr gerne", war fast überall zu hören.

Fließende Stoffe bei der Bühnengestaltung und bei der Garderobe der Sängerinnen sowie fließende langsame Bewegungen unterstrichen die himmlische Atmosphäre.

Der irische Klassiker "Danny Boy" war nur einer von vielen irischen Songs im Programm. Abwechselnd sphärisch und dann wieder lebhaft und auch mal ein bisschen kokett, mal mit Begleitung von Violine und Harp wurde ein umfangreiches Programm geboten.

Das Zusammenspiel von Lichtshow, wechselnden Kostümen, besinnlicher Choreographie berührte das Publikum sichtlich. Eine Pause wurde in der Stadthalle bestimmt noch nie so leise begangen wie am Mittwochabend. Die Celtic Angels haben ihr Publikum förmlich aus dem Alltag "heruntergeholt" und verzaubert. Zahlreiche Coversongs wurden hervorragend interpretiert, zum Beispiel "Only a woman", "Fields of gold", aber auch der Klassiker "Amazing grace". Mit Titeln wie "Time to say goodbye" und weiteren Klassikern wie "Scarborough fair" von Simon and Garfunkel, teils mehrstimmig , zeigten die Sängerinnen durchaus ihre Vielfältigkeit im Crossover.

Als Programm ohne Moderation in zwei Abschnitten ließ sich das Publikum gerne entführen in eine Welt der Emotionen. Das Publikum wusste dies zu schätzen und applaudierte und jubelte reichlich. Die Sängerinnen ihrerseits bedankten sich hierfür persönlich nach der Vorstellung im Foyer. So durften sich die wenigen Zuschauer als kleiner feiner Kreis fühlen.