LOHNENSWERTES IN DER NACHBARSCHAFT

Ein Szene der Ringlegende spielt in der Johanniskirche. Foto: Archiv/Ira
Ein Szene der Ringlegende spielt in der Johanniskirche. Foto: Archiv/Ira
SWP 05.04.2012

Geheimnis der Ringlegende

Schwäbisch Gmünd. Am Freitag, 13. April, erfahren Teilnehmer der Führung "Das Geheimnis der Ringlegende" mehr über die Familie der Staufer. Es geht um die Historie und Geschichten des Mittelalters und um Legenden, die sich um die Stadtgründung ranken. Agnes von Waiblingen wurde im Alter von nur sieben Jahren mit Herzog Friedrich I. verlobt. Sie gebar ihm später elf Kinder. Alles schien gut. Bis zu jenem Tag, als sie den Ring, Zeichen ihrer Treue, verlor. Das Schicksal der gottesfürchtigen Frau schien besiegelt. Dennoch entwickelte sich letztlich alles zum Guten. Zum Abschluss der Führung wird eine Szene im Chor der Johanniskirche präsentiert, durch die die Zuschauer erfahren, was der Ring der Herzogin mit dieser Kirche zu tun hat. Unterwegs begegnen die Teilnehmer der Tour der Agnes von Hohenstaufen und dem weisen Stadtchronisten Gamundias, beide gekleidet wie einst im frühen Mittelalter. Die Führung ist auch für ältere und gehbehinderte Menschen geeignet. Treffpunkt ist vor dem "i-Punkt" am Marktplatz. Die Tour dauert eineinhalb Stunden. Erwachsene zahlen 14,50 Euro.

Die Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich beim "i-Punkt", Telefon: (07171) 6 03-42 50, oder bei der Veranstaltungsagentur per Telefon: (07151) 1 69 10-45, Fax (07151) 1 69 10-46. Internet: www.kultissima.de

Marke, Brief und Geldschein

Schwäbisch Gmünd. Am Freitag, 6. April, ist im Gasthaus Pfeilhalde, Pfeilhalde 1, von 17.30 bis 19.30 Uhr Tausch- und Infotag für Briefmarkenfreunde. Alles dreht sich in dieser Zeit rund um Postwertzeichen, Briefe, Ansichtskarten, Münzen, Banknoten und Telefonkarten. Veranstalter ist der Briefmarkensammlerverein Gamundia 1886.

Internet: www.bsv-gamundia.de

Knopf im Ohr als Zeichen

Giengen. Zum 125-jährigen Firmenjubiläum eröffnete 2005 die Margarete Steiff GmbH damals das Steiff-Museum an der Brenz. Seitdem haben Besucher jeden Alters alles über die Geschichte des Unternehmens und den Teddybären erfahren. Über 2000 Steiff-Artikel werden auf 2400 Quadratmetern gezeigt. Verteilt auf drei Ebenen wird die Geschichte der Stofftiere mit dem Knopf im Ohr, der Margarete Steiff und der Firma bilderreich präsentiert. Die Ausstellung ist auch für Kinder geeignet und ebenfalls bei Sammlern beliebt. Ergänzt wird das Museum von einer Schau-Fertigung und einem Verkaufsraum. Der Museumskomplex trägt den Namen "Die Welt von Steiff".

Geöffnet hat das Museum täglich von 10 bis 18 Uhr. Am Karfreitag ist es geschlossen.

Führung für Kinder

Lorch. Von April bis Oktober finden jeweils am vierten Sonntag im Monat um 14 Uhr für Kinder ab vier Jahren spezielle Kinderführungen statt. Der Weg dabei führt die jungen Teilnehmer durchs Kloster. Die Besichtigungen werden von Gästeführern altersgerecht für die Kinder gestaltet. Schon im Vorschulalter können die jungen Besucher mitmachen. In der wärmeren Jahreszeit bietet das Touristikbüro Lorch auch Wanderungen mit Lamas und Alpakas für Kinder an. Wer Fragen zu Klosterführungen, Kunstausstellungen oder zur Falknerei hat, kann sich per E-Mail, Telefon oder auf dem Postweg beim Touristikbüro informieren.

Eine Führung kostet pro Kind vier Euro. Anmeldung und Auskunft über Telefon: (07172 ) 92 84 97 oder im Internet: www.kloster-lorch.com

Malen wie die Römer

Aalen. Am Donnerstag, 12. April, findet von 14 bis 16.30 Uhr ein Familiennachmittag im Limesmuseum statt. Geboten werden Erfahrungen aus der bildenden Kunst. Auch wer sich nicht für einen begnadeten Künstler hält, kann hier ein ansprechendes Werk gestalten: Mittels Schablonen von römischen Motiven kann ein kleines Kunstwerk geschaffen werden. Außerdem geht es auf gefährliches Pflaster mit einer Führung durch die Sonderausstellung, die sich mit Kriminalität im römischen Reich beschäftigt. Zudem können sich die Besucher in römischer Geheimschrift versuchen. Museumskino und römische Kleiderecke können ebenfalls genutzt werden. Drei Euro zahlen junge Teilnehmer für Material plus Museumseintritt, Erwachsene vier Euro, eine Familienkarte kostet 9,50 Euro.

Eltern mit Kindern ab acht Jahren können am Familiennachmittag teilnehmen. Telefonische Anmeldung ist wichtig: Telefon: (07361) 52 82 87-0 oder per E-Mail unter limesmuseum@aalen.de

Keltengold in Szene gesetzt

Reutlingen. "Erde und Licht - Subjektive Begegnungen mit keltischen Funden und Fundplätzen" heißt eine Sonderausstellung, die noch bis zum 22. April im Heimatmuseum zu sehen ist. Gezeigt werden Fotografien der Stuttgarter Fotografin Rose Hajdu, die seit 2007 subjektiv mit neuem Blick auf archäologische Funde und Fundplätze diese Szene setzt. Reich verzierte Gebrauchsgegenstände, Grabbeigaben und Schmuck keltischer Fürstengräber holt sie aus dem künstlichen Licht des Museums und zeigt die keltischen Funde in der Natur, beleuchtet vom Sonnenlicht. Dadurch entstehen ungewöhnliche Fotografien mit spannenden Assoziationen. Rose Hajdu, die 1956 in Stuttgart geboren wurde, absolvierte eine Ausbildung in Werbe- und Architekturfotografie. Von 1978 bis 1981 war sie Amtsfotografin des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg. Auslandsaufenthalte führten die seit 1985 freie Fotografin in Länder Europas ebenso wie nach Nordafrika und Südamerika. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Architekturfotografie, Denkmalpflege, Archäologie und Kunst. Entstanden sind dabei ganze Fotoserien.

Das Heimatmuseum, Oberamteistraße 22, Telefon: (07121) 3 03-20 50, hat von Dienstag bis Samstag von 11 bis 17 Uhr und am Donnerstag von 11 bis 19 Uhr geöffnet, Sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Internet: www.reutlingen.de/heimatmuseum

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