LOHNENSWERTES IN DER NACHBARSCHAFT

SWP 27.03.2013

Kelten für Kinder

Stuttgart. Mächtige Krieger, Falschmünzer und eine Bäuerin erwarten Kinder und Jugendliche im Jungen Schloss in den Osterferien. Denn hier führen noch immer die tapferen, pfiffigen Kelten das Regiment. Der 3. April, 10.30 bis 12.30 Uhr, steht unter dem Motto "Mächtige Krieger - starke Waffen". Kinder ab sechs Jahren sind eingeladen, prunkvolle Schilde zu gestalten, nachdem sie zuerst die Schmiedewerkstatt erkundet und das Zielen mit Pfeil und Bogen ausprobiert haben. "Achtung, Falschmünzer am Werk!" heißt es am 4. April, von 14 bis 16 Uhr. Kinder ab acht Jahren betrachten in der Schausammlung echte keltische Münzen. Dabei wird auch verraten, warum diese früher Regenbogenschüsselchen genannt wurden. Danach fertigen sie selbst Gussformen und Münzen. Am Freitag, 5. April, von 15 bis 16 Uhr besuchen Kinder ab sieben Jahren bei einer Kinderführung die Bäuerin Meddilia in ihrer keltischen Siedlung und erfahren, welches Essen sie für ihre Familie gekocht hat und wie die Kleidung der Dorfbewohner aussah. Bei der Familienführung am Sonntag, 7. April, von 11 bis 12 Uhr können sich Kinder, Eltern und Großeltern auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise zu den Kelten im Jungen Schloss aufmachen. Zu Teilnahmegebühren von jeweils 2 oder 3 Euro kommen die jeweiligen Eintrittskosten (Kinder 2 Euro) hinzu.

Bei allen Angeboten ist eine Anmeldung erforderlich, Telefon: (0711) 89 53 51 11. Das Junge Schloss ist am Karfreitag geschlossen. An allen anderen Tagen, auch am Ostermontag, ist es von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Saisonstart in der Falknerei

Lorch. Die Falknerei ist über 3000 Jahre alt. Im Mittelalter wurde sie von Friedrich II. von Hohenstaufen in den Rang der Künste erhoben. In seinem berühmten Werk "De arte venandi cum avibus", übersetzt "Über die Kunst mit Vögeln zu jagen", beschreibt der Kaiser die Natur der Greifvögel wie auch deren Abrichtung zur Beizjagd. Seine Erkenntnisse und Methoden sind noch heute aktuell. In der Stauferfalknerei am Kloster Lorch wird die Kunst der Falknerei in der staufischen Tradition weiter gepflegt. Besucher erleben hier Greifvögel hautnah. Falken, Adler und andere Greifvögel zeigen in einer einstündigen Flugschau ihre Anmut.

Vorführungen gibt es am Karfreitag, 29. März, um 11 und um 15 Uhr, am 30. März um 15 Uhr, am Ostersonntag, 31. März, sowie am Ostermontag, 1. April, jeweils um 11 und um 15 Uhr. Informationen gibt unter Telefon: (07172) 92 84 97 oder im Internet: www.Stauferfalknerei.de

Bergstollen wieder offen

Aalen. Die Saison im "Tiefen Stollen" in Aalen hat begonnen. Bis 3. November ist nun wieder das einzige Schaubergwerk der Schwäbischen Alb außer montags täglich geöffnet. Allerdings gibt es eine Ausnahme, denn am Ostermontag sowie am Pfingstmontag können Besucher ebenfalls mit der Grubenbahn 400 Meter unter Tage fahren. Auf diese Weise gelangen sie zu jenem Ort, wo einst früher Eisenerz abgebaut worden ist. Zudem gibt es eine Multivisionsschau und eine 800-Meter-lange Tour durch Stollen, Schächte und Gänge. Es gibt auch Führungen auf dem Bergbaupfad zu versteckten Spuren und einzelnen Stationen. Laut Homepage werden unter anderem alte Mundlöcher und Reste alter verfallener Grubengebäude gezeigt.

Um 9 Uhr startet jeweils die erste Führung unter Tage und von da an zirka alle 20 bis 40 Minuten. Um 12 Uhr ist die letzte Tour des vormittags, um 13 Uhr die erste nachmittags im gleichen Turnus wie am Vormittag. Die letzte Führung des Tages fängt um 16 Uhr an. Auskunft zum Besucherbergwerk "Tiefer Stollen", Erzhäusle 1, gibt es unter Telefon: (07361) 9702-49 oder E-Mail: tiefer-stollen@aalen.de ebenso im Internet unter www.tiefer-stollen.de

Tour durch die Tropenhäuser

Ulm. Am 31. März und am 1. April, jeweils um 14 Uhr, wird im Botanischen Garten der Universität Ulm ein Rundgang durch die Tropenhäuser angeboten. Auf der Homepage der Uni Ulm erfährt der Leser, dass von den rund 300 000 bekannten Blütenpflanzen zirka 90 Prozent in den Tropen und Subtropen vorkämen. "Viele Pflanzen aus tropischen Gebieten spielen eine wichtige Rolle im weltweiten Handel mit Rohstoffen," heißt es online zum Botanischen Garten und seinen Gewächshäusern. Kaum jemandem sei bewusst, wie sehr der Alltag von den Pflanzen aus den Tropen geprägt sei. "In den Gewächshäusern des Botanischen Gartens werden für Studenten und Besucher eine Vielzahl wichtiger Nutz- und Heilpflanzen, Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) sowie Farne, Usambaraveilchen- und Ananasgewächse kultiviert", heißt es auf der Website. Die Sammlungen würden ständig ergänzt. Bei einer Tour durch die Gewächshäuser könnten Teilnehmer wichtige Tropenpflanzen kennenlernen. Die Führung dauert eine Stunde. Treffpunkt ist beim Eingang der Gewächshäuser.

Touren durch die Gewächshäuser werden an den folgenden Sonntagen bis einschließlich 5. Mai angeboten. Ansonsten ist der Botanische Garten der Universität Ulm, Hans-Krebs-Weg, jeweils donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 12.30 bis 15 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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