LOHNENSWERTES IN DER NACHBARSCHAFT

SWP 20.03.2013

Silberwarenmuseum öffnet

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntag, 31. März, startet um 11 Uhr das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik in die neue Saison. Zum Auftakt wird um 14 Uhr die erste Führung angeboten. Höhepunkt und Abschluss der Saison wird vom 15. September bis 10. November die Präsentation der 17. Silbertriennale International sein. Das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik verdankt dem letzten Besitzer der Fabrik, Emil Pauser, seine Sammlung. Er war im wahrsten Sinne des Wortes ein Bewahrer, der zwar seine Firma nicht halten konnte, aber den Besuchern des heutigen Museums eine Zeitreise zum damaligen Beginn der Industrialisierung der Stadt ermöglicht. "Fast alle Maschinen, ob Friktionsspindelpressen, Drahtziehbänke, Fall- und Krafthämmer oder Walzwerke, standen hier bereits vor der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert", ist auf der Homepage des Museums nachzulesen. "Noch immer lagern in den Regalen hunderte von Stahlgesenken, mit ihnen wurden aus Blech Stockgriffe, Puderdosen oder Tabletts geformt: die Produktpalette früherer Zeiten, stählerne Fossilien vergangener Moden und Geschmäcker." Auch das Büro mit seiner kompletten Einrichtung von damals ist noch vorhanden. In diesem Raum ging es einst um Kontakte zu Firmen und Produktabnehmern, um Lohn und Entscheidungen. Es sieht aus "als wäre der Chef gerade eben erst aus dem Haus gegangen".

Geöffnet ist das Museum außer montags täglich von 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 14 bis 19 Uhr und samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr. Internet: www.museum-ga lerie-fabrik.de

Fest rund um die Brezel

Altenriet. Ein historisches Heimatfest ist der Brezelmarkt in Altenriet. Hier dreht sich vom 22. bis 24. März alles um das Laugengebäck. Es gibt aber noch mehr: Vergnügungspark, Umzug und Krämermarkt. Das Traditionsfest findet bereits zum 43. Mal statt. Start ist am Freitag, 22. März, um 14 Uhr mit dem Fassanstich und Musik im Zelt. Ab 20 Uhr ist Party angesagt. Am Samstag, 23. März, geht es auf der Experimentalstraße im Zelt für Jugendliche um Feuer-Wasser-Gas unter Betreuung der Feuerwehr. Am Abend steht ab 21 Uhr SWR1-Disco auf dem Programm. Am 24. März startet der Festzug mit aktuellen Themen um 13.30 Uhr.

Der 24. März ist zugleich verkaufsoffener Sonntag mit Krämermarkt und Hobbykünstlerausstellung in der Gemeindehalle.

Geschichte zum Nulltarif

Stuttgart. Am Freitag, 22. März, heißt es von 14 bis 17 Uhr "Eintritt frei im Landesmuseum Württemberg". Der monatliche Schwabenrabatt ist eine Einladung für Schwaben und andere Menschen, kostenlos auf den Spuren der früheren Bewohner Württembergs zu wandeln - zum Beispiel in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke". Um 15 Uhr gibt zudem eine Führung Einblick in eine bewegte Epoche: das Frühe Mittelalter. Damals befanden sich ganze Völker auf dem Marsch quer durch Europa. Die Alamannen siedelten sich nach dem Rückzug der Römer im heutigen Württemberg an. Davon sowie von ihren Konflikten mit den benachbarten Franken und der allmählichen Wandlung ihrer Glaubensvorstellungen erzählen zahlreiche Ausstellungsstücke. Zu besichtigen sind Schildbuckel, Schwerter, Amulette, aber auch Goldblattkreuze, mit denen die ersten verstorbenen Christen bestattet wurden. Die öffentliche Führung "Das Frühe Mittelalter in Württemberg" im Alten Schloss in Stuttgart dauert bis 15.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung an der Infotheke ist erforderlich. Da am Karfreitag - dem letzten Freitag im Monat - das Landesmuseum Württemberg geschlossen ist, fällt der Schwabenrabatt ausnahmsweise auf den vorletzten Freitag im März.

Der freie Eintritt gilt für die Schausammlungen, nicht für die Mitmachausstellung im Kindermuseum.

Ostermarkt im Museum

Waldenbuch. Am Sonntag, 24. März, öffnet um 10 Uhr der elfte Ostermarkt im Museum der Alltagskultur, im Schloss Waldenbuch. Kunsthandwerker zeigen alte und neue Handwerkstechniken und verkaufen ihre Produkte. Präsentiert werden unter anderem Handarbeiten aus Leinen, Fliegenpilze, österliche Blüten und Windräder, aber auch Straußeneierlampen. Zucker- und Schokoladenhasen sind ebenso angesagt wie Osterspringerle. Dekoratives steht ebenfalls hoch im Kurs - von handbemalten Glasschalen und Ostereiern bis hin zu Keramik und Filetstickerei. Besucher können unter Anleitung auch so einiges selbst ausprobieren und ihr Können testen. Im Schlosshof können Kinder Tiere streicheln, im Museum das Kasperle erleben und in der Werkstatt basteln und backen.

Der Ostermarkt ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet, die Geschäfte in der Stadt zum verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Mehr zum Markt im Internet unter www.museum-der-alltags kultur.de