Göppingen Landesnaturschutzpreis nach Göppingen

Die Natur- und Tierschutz-AG der Pestalozzischule bekam den Preis von Umweltminister Alexander Bonde (rechts). Foto: Umweltministerium
Die Natur- und Tierschutz-AG der Pestalozzischule bekam den Preis von Umweltminister Alexander Bonde (rechts). Foto: Umweltministerium
Göppingen / SWP 19.03.2013
Als eine von zehn Gruppen in Baden-Württemberg hat die Tierschutz-AG der Göppinger Pestalozzischule den Landesnaturschutzpreis gewonnen.

"Alt trifft Jung - gemeinsam aktiv für die Natur" lautete dieses Jahr das Motto des Landesnaturschutzpreises, der bereits zum 16. Mal vergeben wurde. Mit dabei bei der Preisverleihung im Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart war auch eine Gruppe Göppinger: Die Schülerinnen der Natur- und Tierschutzklasse der Göppinger Pestalozzischule durfte einen der zehn Preise entgegen nehmen. Die AG hatte schon mehrfach von sich reden gemacht und mehrere Preise gewonnen. Dennoch war es für die Förderschüler zwischen 11 und 13 Jahren, die derzeit in der AG mitmachen, ein ganz besonders Erlebnis in der gediegenen Atmosphäre des Schlosses. "Für die Tierschutzgruppe wird es ein unvergessliches Erlebnis bleiben", sagte die Lehrerin Jasmin Föll, die zusammen mit ihrer Kollegin Roxelane Bensch, Schulleiter Max Böhringer und der Göppinger Schulbürgermeisterin Gabriele Zull die Klasse begleitete. Den Preis verlieh Umweltminister Alexander Bonde. Er lobte das Göppinger Projekt: Die Kinder der Förderschule bringen die Natur ins Altersheim. Anfang 2012 wurde der Grundstein für die fruchtbare Zusammenarbeit gelegt. Wöchentlich besuchen seitdem zwölf Kinder der Förderschule eine Gruppe von zwölf Senioren in der Wilhelmshilfe eine der Seniorinnen war zur Preisverleihung gekommen. Gemeinsam erarbeiten sie Naturschutzthemen und planen Aktionen. Sie bauen Nistkästen, gestalten Jahreszeitenaktionen und bestimmen Bäume im Park. Unterstützt werden die Kinder und Senioren dabei von der Stadtbücherei. "Positive Wirkungen dieser generationenübergreifenden Zusammenarbeit sind der soziale Lerneffekt und die Sensibilisierung der Kinder für den Naturschutz", meinte der Minister.