Lärmsanierungsprogramm des Bundes schützt die Anwohner

SWP 17.04.2012

Mit dem täglichen Lärm durch Zugverkehr ohne Schallschutz mussten Anwohner an bestehenden Schienenstrecken lange leben - im Gegensatz zu den Anliegern von Neubaustrecken. Dank dem 1999 gemeinsam mit der Deutschen Bahn ausgearbeiteten Lärmsanierungsprogramms des Bundes können viele dieser Bürger aufatmen. Während die finanziellen Mittel von jährlich 100 Millionen Euro vom Bund zur Verfügung gestellt werden, ist die Deutsche Bahn mit der Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen beauftragt. Dabei werden Streckenabschnitte bevorzugt, bei denen die Anlieger besonders betroffen sind. Voraussetzung für die Sanierung in reinen Wohngebieten ist die Überschreitung der Grenzwerte von tagsüber 70 und nachts 60 Dezibel.