Bildung Ministerin Eisenmann auf Infotour

Susanne Eisenmann (l.) besuchte auch die  Bodel­schwingh-Schule.
Susanne Eisenmann (l.) besuchte auch die  Bodel­schwingh-Schule. © Foto: Staufenpress
Göppingen / Annerose Fischer-Bucher 24.01.2017

Der kleine Florian aus der Grundstufe sagt seinen Namen und Kultusministerin Dr. Eisenmann sagt zu ihm: „Ich heiße Susanne“, während Susi und Simon mit den beiden Betreuerinnen mit einem großen Würfel spielerisch Wörter üben. Bei ihrem Besuch an der Göppinger Bodelschwingh-Schule will sich die Ministerin des Landes Baden-Württemberg darüber informieren, „wo wir nach zwei Jahren Schulgesetz noch nachjustieren müssen“. Sich vor Ort ein Bild zu machen, sei durch nichts zu ersetzen, sagte sie und reiste nach der Besichtigung von Schule und Unterricht sowie nach einem Fachgespräch, bei dem die Presse nicht zugelassen war, weiter zum beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd.

Landrat Edgar Wolff und Leitender Schulamtsdirektor Jörg Hofricher sind unter den Gästen und am Fachgespräch nehmen Vertreter der Lehrerschaft, der Eltern, der Lebenshilfe und der Agentur für Arbeit teil. Eisenmann sagte, dass es von den Schulen „knackige und klare Rückmeldungen“ gebe. Sie bezeichnete das „Grundprinzip“ der Inklusion und die Sonderschulen als richtig. Die Frage sei, wie man „im Regelbereich noch mehr fördern“ könne.

Schulleiter Rainer Scheel hatte zuvor die Bodelschwingh-Schule mit 174 Schülern und vier Außenklassen vorgestellt, an der von der Grundstufe bis zur Berufsschulklasse Kinder und Jugendliche mit Mehrfachbehinderungen unterrichtet und betreut werden. Eisenmann konnte Einblicke in verschiedene kleine und durchlässige Lerngruppen von den sechs bis 18-Jährigen nehmen, bei denen der Fokus auf der individuellen Förderung liegt, denn „unterschiedliche Begabungen erfordern auch unterschiedliche Lernwege“, so Scheel.  afb

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