Göppingen Künftig mehr Platz im Stauferpark

Ein Teil des Fuhrparks wurde bereits im Stauferpark zwischengeparkt.
Ein Teil des Fuhrparks wurde bereits im Stauferpark zwischengeparkt.
CONSTANTIN FETZER 08.02.2012
Die Autovermietung Staufen (AVS) ist mit ihrer Zentrale in den Göppinger Stauferpark in einen Neubau gezogen. Der ehemalige Standort in der Innenstadt wird zur Service-Niederlassung umgebaut.

Seit wenigen Wochen hat die Autovermietung Staufen GmbH (AVS) ihren Sitz im Göppinger Stauferpark und hat dort einen Neubau bezogen. "Wir hatten in der Innenstadt einfach zu wenig Platz", sagt Geschäftsführer Peter Sobottka, der das Unternehmen vor zwölf Jahren gegründet hat. Seitdem ist die Autovermietung ständig gewachsen: Zahlreiche Service-Niederlassungen im Bundesgebiet - insbesondere im Süden und Osten der Republik - gibt es mittlerweile. In der Innenstadt gab es aber nicht die Möglichkeit, die bisherige Zentrale den modernen Bedürfnissen anzupassen: "Das wäre weder wirtschaftlich sinnvoll gewesen noch wäre es für unsere Anforderungen passend", meint Sobottka. Darum also der Umzug in den Stauferpark, wo die Autovermietung ohnehin schon auf einem der Parkplätze einen Teil der Parkbuchten als Abstellfläche angemietet hatte. Vor allem Nutzfahrzeuge waren und sind hier abgestellt: Lastwagen in allen Klassen, Lieferwagen, aber auch Pkw und Anhänger gehören zum Portfolio. Der Neubau ist sehr funktional gestaltet: Büros für die Verwaltung, Sozialräume samt Dusche für die Mitarbeiter und eine Werkstatt, in der die Aufbereitung der Fahrzeuge sowie Reifenwechsel für die Flotte gemacht werden können.

Der bisherige Standort in der Hauptstraße in Göppingen wird im Moment zu einem Service-Stützpunkt umgebaut. "Wir werden hier einen Teil der Fahrzeugaufbereitung belassen, die wir als Dienstleistung anbieten werden", sagt Peter Sobottka. Natürlich soll es weiterhin möglich sein, sein Fahrzeug dort abzuholen - man muss nicht unbedingt in den Stauferpark kommen. Denn es seien zahlreiche Kunden, die zu Fuß aus der Innenstadt kommen und sich für einzelne Fahrten einen Mietwagen ordern. Der stehe künftig wie gewohnt bereit, verspricht Sobottka.

Der Unternehmer sieht sich und sein Team als "Mobilitätsmanager". Denn die Vermietung der Fahrzeuge für einzelne Kunden und Einsätze sei das eine. Ein wichtiges Standbein sind auch Langzeitmieten und das Fuhrparkmanagement von Unternehmen. "Wir haben einen eigenen Reifenhandel, eine Werkstatt und zahlreiche Kooperationen, sodass wir für unsere Kunden den Service aus einer Hand bieten können - schnell und flexibel", sagt Sobottka. Egal ob es große Nutzfahrzeuge oder repräsentative Limousinen für die Geschäftsleitung sein soll - das Thema Dauermiete sei für Unternehmen interessant, weil sie kein Kapital binde. Bei der Miete gelten die gleichen steuerlichen Vorteile wie zum Beispiel beim Leasing. Im Gegensatz dazu biete die Miete aber mehr Flexibilität, da sie keine langfristige Vertragsbindung erfordert und die Mietdauer nach Bedarf verlängert oder verkürzt werden kann, wie Sobottka erklärt. Dass man dabei immer die aktuellsten Fahrzeugmodelle fährt, sei nur ein angenehmer Nebeneffekt, sagt Peter Sobottka mit einem Augenzwinkern. Der Neubau im Stauferpark habe einen weiteren Vorteil: "Wir sparen viele Wege und darum war es aus ökonomischer, aber vor allem auch aus ökologischer Sicht der richtige Schritt", erklärt Peter Sobottka. Zahlreiche Pendelfahrten zwischen der Innenstadt und dem Parkplatz im Stauferpark fallen künftig weg. "Das tut vor allem der Umwelt gut."