Im Fall der zwei am 19. September in der  Göppinger Klinik am  Eichert gestorbenen Patienten liegt der Staatsanwaltschaft das Obduktionsergebnis vor. Zum Inhalt wollen die Ermittler derzeit keine Angaben machen, es gebe aber nichts „spektakulär Neues“, sagte gestern Oberstaatsanwalt Stefan Adamski. Offenbar hat sich somit eine Verwechslung von Medikamenten bestätigt. Eine 62-jährige Frau und ein 78 Jahre alter Mann hatten statt einer harmlosen Kochsalzlösung ein  Betäubungsmittel verabreicht bekommen, betroffen waren noch weitere Patienten, die die Verwechslung überlebten. Womöglich noch in diesem Jahr werden die Ermittlungen abgeschlossen. Der betroffenen Krankenschwester droht eine Anklage oder ein Strafbefehl.