KOPF DER WOCHE: Märklin in der Erfolgsspur

Geschäftsführer Stefan Löbich.
Geschäftsführer Stefan Löbich.
PM 13.06.2012

Umsatz und Gewinn des Modelleisenbahnhersteller Märklin sind im Jahr eins nach der Insolvenz gestiegen. Das Unternehmen führt das auf kindgerechte Angebote und Basisarbeit im Kundenbereich zurück.

Bei der Vorstellung der Bilanz für das Geschäftsjahr 2011 wiesen die Geschäftsführer Stefan Löbich und Wolfrad Bächle darauf hin, dass Märklin im vergangenen Jahr dem seit 2009 eingeschlagenen Erfolgsweg weiter treu geblieben ist. Der Weltmarktführer für Modelleisenbahnen aus Göppingen steigerte eigenen Angaben zufolge den konsolidierten Umsatz auf 108,77 Millionen Euro (plus 1,64 Prozent) und verbuchte einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 12,36 Millionen Euro (plus 12,6 Prozent).

Steigerungen bei Absatz und Umsatz wurden vor allem mit den Marken Märklin und LGB-Gartenbahn erreicht, die Marke Trix verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang. Auch die Zahl der Beschäftigten legte wieder zu: Zum 31. Dezember 2011 gehörten 980 Mitarbeiter (Vorjahr: 939) der Firmengruppe Märklin an, davon 464 im Stammwerk in Göppingen.

Die beiden Geschäftsführer wiesen darauf hin, dass "aufgrund des guten Jahresergebnisses schon im ersten Jahr nach Beendigung der Insolvenz Leistungsprämien an die Mitarbeiter am Stammsitz in Göppingen und bei der Märklin Hungaria Kft. in Györ ausgezahlt werden konnten".