Zell u. A Konzept für "Problemkind" Schultoiletten

Zell u. A / CZ 30.03.2015
Die Schultoiletten der Grundschule Zell werden saniert. Eine Arbeitsgruppe des Gemeinderates hat ein Konzept erarbeitet, dem alle zustimmen konnten. Im Rahmen der Haushaltsberatungen war das "Problemkind" Schultoilette bereits ausführlich beraten worden.

Die Gemeindeverwaltung hatte statt der geschätzten Kosten von 140.000 Euro nur 100.000 Euro in den Haushaltsplan eingestellt und vertrat die Meinung, dass dies ausreichen müsse, um die Schultoiletten in einen akzeptablen Zustand zu bringen.

Das Ergebnis der Beratungen des daraufhin gegründeten Ausschusses wurde nun vorgestellt. In der Knabentoilette sollen die Trennwände erneuert werden und statt der bisherigen stehenden WCs sollen Hängetoiletten angebracht werden, was die Reinigung erleichtert. Der Wandbereich mit den Urinalen bleibt wie gehabt, der Boden wird neu gefliest, die Fliesen auf den bestehenden verlegt. Die bisher platzstörend im Eingangsbereich angebrachten Handwaschbecken werden verlegt.

In der Mädchentoilette wird es künftig statt zehn Toiletten nur noch fünf geben. Drei werden in normaler Höhe angebracht, zwei etwas tiefer für die kleineren Grundschüler. Auf dem frei werdenden Platz soll ein kleiner Abstellraum für Putzgeräte entstehen. Zum Händewaschen soll eine Waschrinne mit drei Armaturen dienen. Die Decken in den Toiletten werden hell gestrichen.

Mit den Sanierungsarbeiten soll kurz vor den Sommerferien begonnen werden. "Wir hoffen auf Elternbeteiligung, damit wir die Obergrenze von 100.000 Euro einhalten können", warb Bürgermeister Werner Link. Bevor abgestimmt wurde, wollte Gemeinderat Michael Dreher noch wissen, ob die reduzierten Toiletten denn auch bei Festivitäten in der Schulaula ausreichen würden. Darauf der Schultes lapidar: "Eine Schlange gibt es so oder so." Auf jeden Fall sei die Situation besser als in der Gemeindehalle.