KOMMENTAR MONTEMARIS: Chance nicht vergeben

MICHAEL SCHORN 28.03.2013
Endlich scheinen die Adelberger einen Schritt weiter gekommen zu sein bei der Abwicklung der Altlast Montemaris. Eine einvernehmliche Lösung wäre für alle Beteiligten die beste und vor allem günstigste Variante - und ist daher wünschenswert.

Doch noch gibt es offene Fragen. Lohnt sich ein große Saunalandschaft in Konkurrenz zu den bestehenden Wellness-Oasen in Göppingen, Eislingen, Bad Boll und Schorndorf überhaupt? Und wie wird der Adelberger Gemeinderat auf diese neuen Entwicklungen reagieren und letztendlich entscheiden? Wird es vor Vertragsunterzeichnung wieder "Überraschungen" geben, wie erst kürzlich mit dem neu aufgetauchten Investor? Wird sich durch eine Lösung für das ehemalige Wellenhallenbad Montemaris endlich das bislang aufgeheizte Klima in Adelberg wieder verbessern? Und warum ist der noch vergangene Woche in einer "Schockstarre" befindliche Investor Wäscher plötzlich bereit, sich mit der neuen Konkurrenz zu arrangieren?

Diese Fragen müssen sehr bald beantwortet werden. Es ist die Aufgabe von Verwaltung und Gemeinderat, die neuen Möglichkeiten genau zu prüfen und die "Akte Montemaris" zu schließen.

Nur einen Fehler sollten die Adelberger jetzt nicht machen: Sie sollten sich wegen alter Animositäten innerhalb der Gemeinde die neue Chance nicht entgehen lassen. Denn sonst könnte die Schurwaldgemeinde am Ende womöglich wieder ohne Investor dastehen.

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