KÖPFE - KLATSCH - KURIOSES

Gerlinde Kretschmann bei ihrem jüngsten Besuch in Bad Boll. Foto: Staufenpress
Gerlinde Kretschmann bei ihrem jüngsten Besuch in Bad Boll. Foto: Staufenpress
SWP 25.04.2013

First Lady ganz privat

In offizieller Mission war sie jetzt erstmals im Kreis Göppingen. Die Jahrestagung der Singenden Krankenhäuser hat sie nach Bad Boll geführt. Aber privat war Gerlinde Kretschmann, die Frau des Ministerpräsidenten, schon letztes Jahr im Stauferkreis unterwegs. Und zwar rund um die Kaiserberge. Das ist für sie vertrautes Gebiet. Ihre Mutter stammte aus Schwäbisch Gmünd, und für die Kinder waren Besuche bei den Großeltern ein großes Vergnügen. Der Großvater nahm sie mit auf Wanderungen, die rund um die Kaiserberge und das Kalte Feld führten. Im vergangenen Jahr hat sich Gerlinde Kretschmann gesagt: "Das möchte ich nochmal machen." Gesagt, getan: Mit einer ihrer Schwestern begab sie sich auf eine zweitägige Wanderung von Eislingen über die drei Kaiserberge. Der Hohenstaufen, der Rechberg, am Albtrauf entlang - es war eine schöne Reise in die Vergangenheit, sagt sie.

Anruf aus dem Knast

Gefangene haben viel Zeit zum Nachdenken. Vielleicht sollte auch der Geschäftsführer des katholischen Dekanats Göppingen-Geislingen wieder mal einen Moment innehalten im Trubel des Alltags. Zwei Ereignisse an seinem 60. Geburtstag am vergangenen Montag könnten Felix Müller diesen Gedanken zumindest nahelegen: Den ersten Glückwunsch erhielt das Geburtstagskind aus einem Gefängnis bei Pforzheim. Allerdings hatte nicht ein Häftling an den Kirchenmann gedacht, sondern der Direktor des Gefängnisses. Müller ist mit ihm befreundet. Zuvor hatte das Geburtstagskind ein Geschenk gefunden, das manche Zeitgenossen ebenfalls als eine zweideutige Botschaft auslegen könnten. Titel des Buchs auf Felix Müllers Türschwelle: "Finde den Mönch in dir."

Auf den Spuren der Ahnen

Die Nachfahren des ehemaligen Stadtschultheiß von Göppingen, Christian Seefrid (1814-1881), dessen Schwiegertochter Mathilde, geborene Bühler, den Kinderhort Seefrid unterstützt hatte, haben kürzlich die Wirkungsstätte ihres Ahnen besucht. Sie kamen aus dem Taunus, aus Berlin und Freiburg, um in Göppingen unter anderem das neue Kinderhaus Seefrid zu besuchen. Im Kinderhaus wurden die Familien Grumann und Reh, die zur Einweihung ein Außentrampolin gespendet haben, von der Leiterin der Einrichtung, Linde Roos, sowie der Leiterin des städtischen Referats Kinder und Jugend, Ulrike Haas empfangen. Die Gäste waren beeindruckt von dem modernen Platz zum Wohlfühlen.