KÖPFE - KLATSCH - KURIOSES

Die Göppinger Maientagsplaketten sind ab sofort erhältlich. Foto: Stadt
Die Göppinger Maientagsplaketten sind ab sofort erhältlich. Foto: Stadt
SWP 12.04.2012

Eindrücke in Indien

Nein, Rolf Daferner, der Vorsitzende der FDP/FW-Fraktion im Göppinger Gemeinderat, ist nicht nach Indien gereist, um sich fernab der Heimat von den mauen Umfragewerten der Liberalen zu erholen. Daferner verbrachte acht Tage in Südasien, um die Goldene Hochzeit mit seiner Frau Ingrid zu feiern. Die Gattin des Frisch-Auf-Ehrenpräsidenten wollte nämlich unbedingt einmal das Taj Mahal sehen. Die Tochter Claudia Mang hat die Reise organisiert. Ihre Eltern waren begeistert angesichts der vielen neuen Eindrücke aus einem für sie bis dahin unbekannten Land. "Indien hat zwei Gesichter. Es gibt das kleine moderne Indien und das große arme Indien", meinte Rolf Daferner nach seiner Rückkehr. Alle seien gesund geblieben. Der 77-jährige Göppinger Stadtrat verriet sein persönliches Rezept: "Jeden Tag gab es vor dem Frühstück einen kleinen Schluck Whisky."

Die Plaketten sind da

Der Göppinger Maientag, der vom 15. bis 18. Juni stattfindet, schickt seine Boten voraus: Ab sofort sind die Maientagsplaketten erhältlich. Für einen Euro können sie entweder bei Schülern, beim i-Punkt im Rathaus oder direkt am Maientag beim Ansingen oder Festumzug erworben werden. Die Zahlen sind beeindruckend: Für jeden Maientag werden 7000 Plaketten gedruckt. Von jedem verkauften Exemplar dürfen die Schüler 30 Cent für sich oder die Klassenkasse behalten. Jedes Jahr wecken neue Motive die Sammlerlust der Göppinger. In diesem Jahr ziert der Kopf von Barbarossa die kleine Scheibe.

Die Idee zu den Maientagsplaketten hatte übrigens der frühere Göppinger Bürgermeister Dr. Alfred Schwab. Bereits 1949 wurden die ersten verkauft, damals noch aus Glas gefertigt, und schließlich kam der Gedanke zur Veranstaltung eines Wettbewerbs um das schönste Motiv auf, der sich bis heute gehalten hat. Caroline Class zeichnete den Entwurf für die Maientagsplakette 2012 und stellte Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, nach rechts blickend im Profil dar.