KÖPFE - KLATSCH - KURIOSES

Ziel der Wanderung der süddeutschen Eurasier-Freunde war der Hohenstaufen. Die Vierbeiner fühlten sich bei der Tour ebenso wohl wie die Hundeführer.
Ziel der Wanderung der süddeutschen Eurasier-Freunde war der Hohenstaufen. Die Vierbeiner fühlten sich bei der Tour ebenso wohl wie die Hundeführer.
SWP 07.04.2012

Wölfe am Hohenstaufen

Wölfe im Stauferland! Diesen Eindruck konnten Wanderer am Hohenstaufen leicht bekommen. Rund 20 Eurasier, die samt ihrer zugehörigen 30 Zweibeiner aus ganz Süddeutschland angereist waren, waren von Wäschenbeuren aus unterwegs, um bei Kaiserwetter den Kaiserberg zu erklimmen. Die Eurasier sind noch eine relativ junge Hunderasse. Julius Wipfel aus Weinheim wollte 1960 gemeinsam mit Charlotte Baldamus und weiteren Interessenten eine neue Hunderasse des Polarhundtyps züchten, die als Familienhund geeignet sein sollte. Angeregt wurde Wipfel durch die Berichte von Konrad Lorenz, der Studien an einem Chow-Schäferhund-Mischling durchgeführt hatte. Konrad Lorenz und Ruth Gruhn vom Institut für Haustiergenetik an der Universität Göttingen leisteten Beihilfe bei der Zucht. Durch die gezielte Kreuzung von Wolfsspitz-Hündinnen und Chow-Chow-Rüden entstanden zunächst Wolf-Chows, in die zwölf Jahre später Samojeden eingekreuzt wurden. Die Rasse wurde 1973 als Eurasier anerkannt. Die Hunderasse gehört zur Kategorie "Spitze & Hunde vom Urtyp". Bei ihrem Treffen im Stauferland wanderten die Eurasierfreunde zunächst über den Bergrücken "Ösel" zur Spielburg. Die Teilnehmer mit Junghunden machten sich von dort auf zur verlängerten Mittagsrast in Hohenstaufen. Die übrigen wanderten auf den Gipfel und genossen den Rundblick, bevor es zur Mittagsrast ging. Der Heimweg führte die Teilnehmer dann über Feld-, Wald- und Wiesenwege zurück nach Wäschenbeuren. Nach Kaffee und Kuchen traten die Eurasier-Freunde wieder ihre Heimreise an.

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