KÖPFE - KLATSCH - KURIOSES

MAZ 23.03.2013

Chinafest im Konzertsaal

Knapp 1000 Besucher lauschten in der Göppinger Stadthalle dem virtuosen Spiel des Weltklasse-Pianisten

Yundi - , der in seinem Heimatland China wie ein Popstar verehrt wird. Kulturkreis und Stadt hatten wegen der großen Nachfrage kurzerhand auch noch die Empore geöffnet und die Plätze im hinteren Klosterneuburgsaal im Vorverkauf angeboten. Und was der Run auf die Tickets schon angedeutet hatte, wurde nun zur Gewissheit: Neben Konzertliebhabern aus der Region saßen auffallend viele Chinesen im Publikum, teilweise im Familienclan, viele davon mit Kindern. Lange vor Konzertbeginn wurde der lange Steinway-D-Flügel von allen Seiten geknipst, mit und ohne Kinder, eine Chinesin im Abendkleid wartete mit 20 weißen Rosen in der Hand auf den Künstler, es wurde über das Spiel des Meisters diskutiert. Kurz: Das Meisterkonzert des Kulturkreises trug deutliche Zeichen eines gehobenen konzertanten Chinafestes. Den Abend ließ sich mancher Gast übrigens einiges kosten: Aus allen Teilen Deutschlands kamen die Besucher, ein Landsmann Yundis war gar eigens aus Boston angereist. Am Ende des Konzerts waren sich alle einig: ein großes Konzert des jungen Pianisten.Für das Hospiz gekickt

Wenn es im Deutschen Bundestag ums runde Leder geht, dann meist zu einem guten Zweck. Einen 14 000-Euro-Scheck für den Verein Hospiz im Landkreis Göppingen konnte Staatssekretär

Dr. Horst Risse - , Direktor beim Deutschen Bundestag, jüngst

Klaus Riegert - anlässlich des zehnten Benefiz-Hallenfussballturnier des Deutschen Bundestages überreichen. Bereits im vergangenen Jahr erspielten die Abgeordneten-Kicker den gleichen Betrag für das Hospiz. Sportlich musste sich der FC-Bundestag mit dem neunten Platz zufrieden geben. "Kein Beinbruch, stand doch Kicken für einen guten Zweck bei den zwölf Turniermannschaften auf Platz eins", so Klaus Riegert.

Wasser im Benzinfass

"Mit großen Vergnügen habe ich in der NWZ den kleinen Bericht über den Bellino-Benzinkanister gelesen, der 1975 von Bellino gefertigt, im Tschad entdeckt wurde", schreibt NWZ-Leser

Peter Böckeler - aus Hattenhofen, und fährt fort: "So etwas ähnliches habe ich 2011 in Tunesien gefunden. Ein Bellino-Benzinfass aus dem Jahr 1941. Auch dieses Fass wird heute noch verwendet. Zwar nicht als Benzinfass aber als Wasserfass tut es heute noch, nach 70 Jahren, seinen Dienst."