Crash-Prophet bei Illner

Der Untergang des Euros und der Kollaps des Finanzsystems ist für den Göppinger Marc Friedrich nur noch eine Frage der Zeit. Diese These untermauerte der Wirtschaftsexperte jetzt am Donnerstag in der Talkshow von Maybrit Illner. Friedrich und sein ebenfalls aus Göppingen stammender Co-Autor Matthias Weik stürmen mit ihrem Sachbuch-Thriller "Der Crash ist die Lösung" die Bestseller-Listen und sind gefragte Gesprächspartner der Medien. Das Thema bei Illner: "Athen gegen alle - Scheitert der Euro?" Der Euro sei schon gescheitert, sagte dazu Marc Friedrich in der Gesprächsrunde, an der Oskar Lafontaine, der bayerische Finanzminister Markus Söder, die deutsch-griechische Journalistin Margarita Tsomou und der Wirtschaftsprofessor Henrik Enderleinwies teilnahmen. Währungsunionen hätten noch nie funktioniert, so der Göppinger. Friedrich fragte, warum noch jemand glauben könne, Hellas könnte Schulden zurückzahlen, wenn nicht einmal Deutschland, trotz Rekordeinnahmen und wirtschaftlich hervorragender Position, es schaffe, seine Schulden zu tilgen. Wer Illners Talkshow verpasst hat, kann Friedrich demnächst auch live erleben. Er und sein Mitstreiter Matthias Weik sind am 6. März um 19 Uhr Gast bei einer Talkshow der NWZ im Alten E-Werk in Göppingen. Thema der von Helge Thiele und Joa Schmid moderierten Runde: "Ist der Crash wirklich die Lösung?"Karten im Vorverkauf gibt es bei der NWZ in der Göppinger Rosenstraße. Eintritt: 10 Euro (Abomax-Karteninhaber 7 Euro).

Prinzip Hoffnung

Das Schicksal der Eislinger Postkundin Anke Handrick, die ein bestelltes Zugticket erst mit dreijähriger Verspätung erhalten hatte, war auch Thema bei Facebook. Angela Di Pinto nahm es in ihrem Kommentar mit Humor: "Bei der Pünktlichkeit der DB hat sie sogar noch 'ne Chance, ihren Zug zu erwischen."

Müde Fans nach dem Spiel

Nichts war's mit der geplanten Party nach dem Frisch-Auf-Heimspiel am Mittwochabend in der EWS-Arena: Nach der deftigen 22:33-Pleite gegen die Rhein-Neckar-Löwen wollten die meisten Anhänger des Göppinger Handball-Bundesligisten nur noch eins: schnell nach Hause. Auch die Übertragung der Fußball-Champions-League in der Arena war da kein Argument mehr, noch etwas zu bleiben.