Im Ringen um die Zukunft von vier Kindergärten in der Kernstadt hat sich die SPD-Fraktion im Göppinger Gemeinderat zu Wort gemeldet. Die Sozialdemokraten wünschen sich, dass das neue Finanzierungskonzept der Stadtverwaltung für die von der evangelischen Verbundkirchengemeinde betriebenen Kindergärten „schnellstmöglich auf dem Tisch des Gemeinderates liegt und beschlossen werden kann“. Die SPD erhofft sich durch die Entscheidung auch eine schnelle Einigung mit der Kirche, „denn die Plätze in den von der Schließung bedrohten Kindergärten sind bei dem aktuellen Platzmangel in der Stadt unverzichtbar“.

Thema schon im November im Gemeinderat

Eine schnelle Lösung sei für alle Beteiligten wichtig: „Das sind wir als Stadt den Betroffenen schuldig: den Kindern, die gerne in diese Kindergärten gehen, deren Eltern, den Erzieherinnen und Erziehern, die mit viel Herzblut ihrer Tätigkeit nachgehen, und der evangelischen Verbundkirchengemeinde selbst, die diese Kindergärten seit vielen Jahren mit großer Kompetenz betrieben hat“, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion. OB Guido Till und Sozialbürgermeisterin Almut Cobet hatten in dieser Woche angekündigt, dass sich der Gemeinderat im November mit dem Thema befassen wird.

Spannungen unter den Partnern

Nachdem bisher der OB mit Kirchenvertretern am Tisch saß und diese Gespräche offenbar „zu größeren Spannungen“ unter den Verhandlungspartnern geführt hätten, hofft die SPD-Fraktion, „dass die weiteren Gespräche mit dem entsprechenden Verhandlungsgeschick zu einem für alle zufriedenstellenden Ergebnis führen werden.“

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