Bibliothekarin Simone Helmer schmökert während ihres Urlaubs oder auch am Wochenende gerne in skandinavischen Krimis der Autorin Leena Lehtolainen. Ihr gefällt an der Krimireihe, die sie in der chronologischen Reihenfolge komplett durchgelesen hat, vor allem, dass die Lebensgeschichte der Kommissarin Maria Kallio sich über die ganze Buchreihe hinweg durchzieht. Sie hat ebenfalls zwei Kinder und versucht das mit ihrer Arbeit unter einen Hut zu kommen. Darin besteht sozusagen die Verbindung zu der fiktiven Hauptfigur der spannenden Bücher.

Heide Oberhauser, die seit sieben Jahren in der Bibliothek tätig ist, liest regelmäßig englische Krimis. Sie mag die britische Atmosphäre und findet das Leben der Briten, das in englischen Krimis zum Vorschein kommt, äußerst interessant. Sie findet die skurrilen Charaktere der Autoren sehr spannend. Sie kann sich aber nicht auf einen Autor festlegen und nannte daher Elizabeth George, Deborah Crombie und Martha Grimes als Favoriten-Trio. Die 45-Jährige braucht kein Happy End, jedoch findet sie es spannend, wenn im Verlauf der Geschichte der anfängliche Knoten des Verbrechens gelöst wird.

"Tödliches Erwachen" heißt der Lieblingskrimi der Auszubildenden Susanne Riegg. Die 18-Jährige findet Gefallen an dem Stil der Autorin Anne Frasier und schätzt besonders den mysteriösen Schreibstil in dem oben genannten Buch. Dieses Buch handelt von einem Rechtsmediziner, der eine Leiche auf dem Obduktionstisch liegen hat, die sich als scheintot entpuppt. Daneben gibt es viele weitere tragische Zwischenfälle, die sich bald aneinander reihen. Alles Zufall?

Bibliotheksleiterin Angela Asare ist auf das Buch "Die Münze von Akragas" des Autors Andrea Camilleri gestoßen und von der plötzlichen Wendung, die das Buch in der Handlung nimmt, begeistert. Der italienische Autor berichte über eine kostbaren Münze, die lange verschollen war und nun in Süditalien auftaucht. Die Suche danach wird zum Kriminalfall. Genau dieser Mix aus der Geschichte der Münze und der überraschenden Entwicklung der Schatzsuche sagt ihr zu.

Arni Bernstein liest leidenschaftlich gerne Krimis, besonders wenn sie aus ihrer Heimat Skandinavien stammen. Wie Simone Helmer schätzt auch die stellvertretende Bibliotheksleiterin die Bücher der Finnin Leena Lehtolainen besonders. Außerdem hat sie ein Faible für die Literatur eines weiteren Landsmannes, nämlich des Umweltaktivisten Risto Isomäki, der als Schriftsteller Umweltthriller veröffentlicht, in denen er sein Wissen in packenden Geschichten verpackt. Ihr gefallen die Bücher dieses Autoren, weil er die Fakten verständlich erkläre und gut schreiben könne. Außerdem reißen sie die Bücher der Schriftstellerin Fred Vargas, von Ruth Rendell und von Henning Mankell regelrecht mit.