Kreis Göppingen Hofelich setzt auf Förderprogramm für Frauen

Würdigt die Förderung von alleinerziehenden Frauen: der SPD-Abgeordnete Peter Hofelich.
Würdigt die Förderung von alleinerziehenden Frauen: der SPD-Abgeordnete Peter Hofelich.
Kreis Göppingen / SWP 15.06.2012
Voll des Lobes äußerte sich der Göppinger SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich über das Landesprogramm "Gute und sichere Arbeit".

Das Landesprogramm "Gute und sichere Arbeit" wird ergänzt durch acht Modellprojekte zur Förderung der Teilzeitausbildung für alleinerziehende Mütter. Nach der öffentlichen Ausschreibung wurden acht Projekte ausgewählt, die mehr als 1500 alleinerziehenden Frauen ohne Berufsausbildung in den nächsten drei Jahren einen neuen beruflichen Anfang ermöglichen sollen. Insgesamt bewilligt das Sozialministerium 5,1 Millionen Euro für diese acht Modellprojekte, die sich mit vielfältigen Angeboten breit über das ganze Land verteilen. Rund 88 Prozent der in Baden-Württemberg lebenden Alleinerziehenden sind Frauen. Hofelich: "Die ausgewählten Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der gesellschaftlichen Akzeptanz der Teilzeitausbildung. Sie ermöglichen den betroffenen Frauen, berufliche Ausbildung und Familie zu vereinbaren und einen erfolgreichen Abschluss zu erzielen." Unter den geförderten Projekten befindet sich auch das gemeinsame Projekt "Aita" des Frauenunternehmens Zora Stuttgart und der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH Göppingen, das in den Landkreisen Stuttgart, Göppingen, Ostalbkreis und Heidenheim realisiert werden soll. Ziel ist insbesondere die Erprobung der Teilzeitausbildung im Bereich der Altenpflege. Alle Vorhaben beinhalten sozialpädagogische Begleitung und eine intensive Beratung der Teilnehmerinnen zu Berufswahl, Arbeitsvermittlung und Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Hofelich: "Mit allen Projekten werden alleinerziehende Frauen angesprochen und gefördert. Wir sind zuversichtlich, dass es uns so gelingen wird, vielen einen Ausbildungsplatz zu vermitteln und zugleich ihre jeweilige Lebenssituation zu verbessern." Dass mit der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsgesellschaft auch ein Projekt aus dem Kreis Göppingen gefördert werde, freue ihn ganz besonders.

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