Grippe-Impfstoff: "Keine größeren Probleme"

SU 31.10.2012

Der AOK-Landes-Chef Dr. Christopher Hermann sieht in Baden-Württemberg "keine größeren Probleme" beziehungsweise Engpässe beim Grippeschutz, nachdem in mehreren Chargen des Impfstoffherstellers Novartis Verunreinigungen entdeckt worden waren und der Verkauf der Mittel Fluad und Begripal bundesweit gestoppt wurde. Es gebe lediglich Defizite bei der Abgabe von Einzeldosen. Hermann räumt jedoch ein, dass insgesamt auf dem Markt "ein gewisser Mangel" herrsche - ein Problem, das die Pharma-Unternehmen zu verantworten hätten.

Vor wenigen Tagen hatten Apotheker und Hausärzte im Landkreis Alarm geschlagen: Der Impfstoff ging zur Neige, Mediziner mussten Patienten wieder nach Hause schicken.