Göppingen / LUISA WELLERT  Uhr

Es wird eine Zukunft für den Kneipp-Verein Göppingen geben. Nachdem noch im Dezember das Aus drohte, weil sich keine Lösung bei der Personalmisere im Vorstand abzeichnete, ist nun klar, wie es weitergehen soll. Problem war unter anderem die fehlende Bereitschaft zur Übernahme wichtiger Aufgaben. Vorbild zur Lösung war nun der Kneipp-Verein Regensburg, der sich mit ähnlichen Schwierigkeiten konfrontiert sah, sagt Erich Krempl, Vorsitzender des Göppinger Kneippvereins. Nach der letztjährigen Tagung des Kneipp-Bundes in Bad Wörishofen habe ihn ein Vereinsmitglied  auf die zündende Idee gebracht, berichtet der Vorsitzende.

 Am 3. März werden nun fünf Personen für einen sogenannten Team-Vorstand gewählt, dessen Mitglieder die wichtigsten Aufgaben gemeinsam übernehmen. Innerhalb des Teams soll Gleichberechtigung herrschen und die verschiedenen Pflichten werden mit  Rücksichtnahme auf die Vorstandsmitglieder aufgeteilt, so Krempl. Der bereits 1925 gegründete Göppinger Verein mit einer eigenen Kneipp-Anlage in Jebenhausen am Fuhlbach und dem Barfußpfad im Oberholz liegt dem Vorstand sehr am Herzen. Mit der nun gefundenen Lösung bleibe der Verein weiterhin unter ehrenamtlicher Führung bestehen, erklärt Krempl. Er ist guter Dinge, dass dies auch in den folgenden Jahren so bleibt.

Zu den Aktivitäten des Göppinger Kneippvereins gehört neben Vorträgen über die Lehre Sebastian Kneipps und über andere Gesundheitsthemen unter anderem auch Kegeln, Nordic Walking und Begleitendes Malen.