Anträge Göppinger Haushaltsanträge: Von Bahnhof kaufen bis Baulücken schließen

Göppingen / Arnd Woletz 10.11.2018

Mit 38 Anträgen zum Etat 2019 hat die SPD diesmal knapp die Nase vor der Lipi-Fraktion mit 37. Insgesamt ist es ein dickes Paket an 190 Forderungen, über die die Stadträte in einigen Wochen einzeln abstimmen müssen. Eine kleine Auswahl:

CDU: Ein neuer Umgehungsausschuss (oder der AUT) soll mindestens einmal im Jahr die einzelnen Stadtbezirke besuchen. Das ehemalige Haierbad in Faurndau soll zur Sport- oder Gymnastikhalle umgebaut werden.

SPD: Prüfen, ob die Mehrzweckhalle in Faurndau zu einer modernen Sport- und Festhalle umgebaut werden kann. Kostenlose Mitgliedschaft in Sportvereinen für Kinder aus einkommensschwachen Familien.

Grüne: Haus der Jugend zum „Haus der Kulturen“ ausbauen. Rückbau der Ulmer Straße auf zwei Spuren für ebenerdige Fußgängerquerungen.

FWG: Recycling-Container- Standorte regelmäßig überwachen. Umfassende Verkehrszählung für bessere Planbarkeit.

FDP/FW: Entwicklungsplan für die an Kleemann verkauften Flächen im Stauferpark vorstellen. Je eine Fachkraft pro Grundschule zur Schulkindbetreuung.

Lipi: Bahnhofsgebäude kaufen. Mit Golfplatzbetreiber über Ersatzstandort und Vertragsauflösung verhandeln.

Einzelstadtrat Stefan Horn: Impfpflicht an städtischen Kitas. Tempo 30 auf allen Straßen außer Landes- und Bundesstraßen.

Bei mehreren Fraktionen tauchten Anträge wie das Schließen von Baulücken, die Unterstützung von Stauferfestspielen und Odeon, ein eigener Göppinger Mietspiegel, ein Anbau an der Janusz-Korczak-Schule und andere auf.

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