Kreis Göppingen Göppinger bei Berliner Demo zur Solarpolitik

Kreis Göppingen / SWP 10.03.2012

Die drohende Kürzung der Solarförderung bereitet auch den Solar-Unternehmen in Baden-Württemberg zunehmend Sorgen. Deshalb reiste auch die Belegschaft der in Göppingen ansässigen Firma PV-Kraftwerker aus Göppingen nach Berlin zur Solar-Demo.

Die PV-Kraftwerker GmbH & Co. KG mit Sitz im Gewerbegebiet Göppingen-Voralb hat sich auf die Planung und Montage von Solarparks spezialisiert. Das Unternehmen habe zwar volle Auftragsbücher, heißt es in einer Pressemitteilung der Firma, die aktuelle Politik der Bundesregierung zum Thema Erneuerbare Energien, stoße bei Eberhard Schulz, dem Geschäftsführer der Firmen-Gruppe, trotzdem auf allerlei Unverständnis. Zwar befinde sich die Deutsche Solarindustrie immer noch in einer guten Ausgangsposition, der Vorsprung den sie einmal hatte, schmilzt jedoch zunehmend und jeder politische Eingriff kann das Aus für zehntausende Arbeitsplätze bedeuten.

"Die Stromproduktion verlagert sich aktuell durch den Ausbau der Windkraft mehr und mehr nach Norden, verbraucht wird der Strom aber vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands. Hier sind Solarparks die bessere Alternative und müssen ausgebaut werden", so das Unternehmen. Die Kürzung der Solarförderung bringe den Atomausstieg bis 2022 in Gefahr und arbeite den Atomkraftwerksbetreibern letzten Endes zu, so Schulz.