Im großen swp.de-Schätz-Quiz stellen wir vom 15. Oktober an, zwei Wochen lang, montags bis freitags, eine Schätzfrage, bei der ihr jedes Mal 1000 Euro Gewinnen könnt. Jede Frage handelt von einem Thema aus einer anderen swp.de-Region - Ulm, der Alb-Donau-Kreis, Neu-Ulm, Göppingen, Schwäbisch Hall, Metzingen und viele weitere.

Die Frage:

In der Quiz-Frage aus dem Kreis Neu-Ulm wollen wir folgendes von euch wissen.

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Die Antwort:

Die Auflösung des Schätz-Quiz gibt es am Tag der Teilnahme hier im Antwort-Video.

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Zum Thema

In der Göppinger Innenstadt gibt es über 30 verschiedene Brunnen, durch die teilweise seit Jahrzehnten Wasser fließt und plätschert. Ein paar sind mit Geschichten aus der Vergangenheit verbunden, die bis ins Hochmittelalter zurückgehen.

Seit vielen Jahren tragen drei Löwen die Last einer Wasserschale auf dem Rücken: Im Göppinger Schlosswäldle gehören sie zum „Löwen-“ beziehungsweise „Stauferbrunnen“. Im Jahr 1960 wurde der Brunnen eingeweiht, vorher – in den späten 50er Jahren – wurde der Schlossgarten umgestaltet.

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Wenn es um Kunst im öffentlichen Raum ginge, war ein Brunnen in den 1960er und 1970er Jahren immer die erste Wahl, sagt Stadtarchivar Karl-Heinz Rueß: „Man hat das als Punkt gesehen, der akzentuiert, der gestaltet, eine Fassung gibt. Da waren die Brunnen sehr stark gefragt.“

Der Löwenbrunnen kann für die Stadtgeschichte aber “allenfalls ein Erinnerungszeichen sein”, sagt Rueß. Er dokumentiert die Verbindung der Stadt mit dem Adelsgeschlecht der Staufer und erinnere an die Zeit, als die Staufer auf dem Hohenstaufen lebten. Dort stand auch die namensgebende Burg der Familie.

In Göppingen seien in den Sechzigern und Siebzigern eine ganze Reihe an Wasserstellen gebaut worden. Der Künstler des Löwenbrunnens, Hermann Schwahn, hat zum Beispiel auch den Partnerschaftsbrunnen am Ende der Fußgängerzone an der Geislinger Straße gestaltet. Die Stadt Göppingen kaufte ihn 1981.Die Säule aus Bronze zeigt die Sagen und Begebenheiten der Göppinger Partnerstädte: Für die italienische Stadt Foggia ist Sankt Michael in Monte Sant’Angelo sowie der Stauferkaiser Friedrich der Zweite als Falkenjäger zu sehen. Die Schleierlegende der Markgräfin Agnes steht für das österreichische Klosterburg: Ihr Schleier soll vom Wind bis nach Klosterneuburg in Österreich getragen worden sein, wo ihr Gatte Markgraf Leopold danach das Kloster errichtet hat. Schönhengstgau wird von bedrängten Menschen, “die sich gemeinsam mühen”, repräsentiert. Der Vogt Sigmund Schott und der Stauferlöwe stehen für Göppingen.

Zwei Städte fehlen in dem Kunstwerk: Sonneberg in Thüringen und Pessac in Frankreich haben erst nach 1981 mit Göppingen eine Partnerschaft geschlossen.

Info

Die Teilnahmebedingungen für unser Schätz-Quiz gibt es hier.

Alles zum Gewinnspiel findet ihr unter swp.de/schaetzen.