Göppingen Göppingen hofft auf die "Sekundarschule"

PM 06.10.2014

Eine Gemeinschaftsschule will die Göppinger Walther-Hensel-Werkrealschule nicht werden. Den meisten Werkrealschulen wird mittlerweile aber keine Chance mehr eingeräumt. Das von der Walther-Hensel-Schule entwickelte Modell "Sekundarschule" soll helfen. Wie berichtet hatte der Gemeinderat zugestimmt, diesen Modellversuch zu beantragen.

Der bildungspolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion, Georg Wacker, informiert sich jetzt vor Ort über das Modell. "Die Stadt als Schulträgerin steht voll und ganz hinter dem Modellversuch", so der städtische Fachbereichsleiter Ulrich Drechsel auf dem Rundgang durch die Schule. Gegen eine Gemeinschaftsschule spreche aus Sicht von Schulleitung und Kollegium die an der Walther-Hensel-Schule etablierte Integration von Schülern, die neu aus dem Ausland nach Göppingen kommen sowie die enge Kooperation mit den beruflichen Schulen. In der "Sekundarschule" werde die Berufliche Bildung und vor allem die Duale Ausbildung in den Mittelpunkt gestellt.

"Werkrealschulen werden ganz verschwinden", so Wacker. Das pädagogische Konzept der Sekundarschule als Weiterentwicklung der Werkrealschule könne jedoch nur mit einer langfristig stabilen Schulgröße gelingen. Die Entscheidung über die Zulassung des Schulmodells liegt nun beim zuständigen Kultusministerium.