Göppingen als Zentrum der Homöopathie

SWP 11.01.2012

Im Jahr 1974 schloss die Mauchsche Apotheke in der Kirchstraße, aus der heraus sich die "Chemisch-Pharmazeutische Fabrik Carl Müller" entwickelt hatte. Dr. Friedrich Mauch hatte sie im 19. Jahrhundert bekannt gemacht. Er ging aus einer Göppinger Apothekerdynastie hervor. 1837 geboren, kam Mauch 1852 zu seinem Onkel Carl August Mauch nach Göppingen, machte eine Lehre, legte das Apothekerexamen ab. Er war fasziniert von der noch jungen Homöopathie. Nicht nur er war begeistert, in ganz Deutschland fand sie immer mehr Anhänger, und so entwickelte sich Göppingen am Ende des 19. Jahrhunderts zum Zentrum der Homöopathie. Im Jahr 1898 verkaufte Dr. Mauch die Apotheke, die Besitzer wechselten. Einer von ihnen, Carl Müller, gründete 1921 das gleichnamige chemisch-pharmazeutische Unternehmen.