Alben Ganze Bandbreite einer Bigband abgedeckt

Göppingen / Marcus Zecha 19.01.2017

Sieben Jahre ist es her, dass die Lumberjack Bigband mit ihrem Leiter Alexander Eissele eine CD-Eigenproduktion veröffentlicht hat. Jetzt ist es wieder soweit. Innerhalb von sechs Wochen sind gleich zwei neue Alben erschienen.

Live from Lambert

Die Produktion „Live from the Lambert Jazz Open“ ist ein Querschnitt der Konzerte im Stauferpark vom Mai 2016 – mit 15 Titeln, die die ganze Bandbreite einer Bigband aufzeigt. Zu hören sind außerdem Yannick Bovy aus Belgien, der mit seiner Samtstimme an den jungen Frank Sinatra erinnert, ESC-Teilnehmerin Ann Sophie aus Hamburg mit ihrem markanten Gesang, Michèle aus der Schweiz, die erste „Voice Kids“-Gewinnerin, und Alena, die 2015 die Popstars-Staffel gewonnen hat. Die Palette reicht vom Bombast-Opener „Feeling good“ (Bovy) über Swing mit „Cheek to cheek“ (Bovy & Ann Sophie“) und Soul-Klassiker wie „Blame it on the boogie“ (Ann Sophie, Michèle, Alena), „Respect (Michèle, Alena) bis zu neueren Songs wie „Black Smoke“ (Ann Sophies ESC-Song), „Locked out of heaven“ (Bovy) oder „Crazy in love“ (Ann Sophie, Michèle, Alena). Dazu gibt es die Balladen „Listen“ (Michèle), „Get here“ (Ann Sophie, Michèle) und zuletzt „Free again/I will survive“ (Ann Sophie). Dabei ist jederzeit der Live-Charakter zu hören.

Under the mirror ball“

Die zweite Lumberjack-CD ist ein Studio-Album mit Meilensteinen von Bee Gees, Kool & The Gang sowie Earth, Wind & Fire, stilprägenden Bands der 70er und 80er Jahre. Soulmusik wird hier kombiniert mit dem Disco-Feeling dieser beiden Jahrzehnte, eine Ära, für die die Spiegelkugel, der mirror ball, das Sinnbild darstellt. Die 16 Songs, aufgenommen im Tonstudio Bauer, sind in Absprache mit dem britischen ­Arrangeur Daniel Houghton der Band quasi „auf den Leib“ arrangiert worden. Bemerkenswert ist die aufwendige Bandbesetzung mit 14 Bläsern, zwei Keyboardern, zwei Gitarristen, Drums, Bass, Percussion, dazu ein Streichquartett, zwei Front- und zwei Backgroundsängern. Kai Podack mit seiner ­Falsett-Stimme im Stile der Gibb-Brüder und Colin Rich mit dem passenden Timbre für Songs von Kool & The Gang und Earth, Wind & Fire sorgen mit ihren Interpretationen von „Night fever“, „How deep is your love“, „You should be dancin‘“, „Ladies night“, „Celebration“, „Get down on it“, „In the stone“, „September“, „Fantasy“ und „Boogie wonderland“ für Höhepunkte.  Dazu gibt es ein Wiederhören mit ­Beatboxer „Pheel“ beim „Jungle boogie“. Das Cover wurde von der Künstlerin Gudrun Niethammer entworfen und zeigt ihre Sichtweise auf die Zeit unter der Discokugel.

Info Beide CDs können für jeweils 17 Euro zzgl. Versand per E-Mail an a.eissele@lumberjack.de oder über die Homepage www.lumberjack.de, wo es auch Hörbeispiele gibt, bestellt werden.

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