Geselligkeit Fröhlicher Umzug und nasses Rennen in Faurndau

Göppingen / Annerose Fischer-Bucher 17.07.2017
Beim Faurndauer Dorffest hatten Kinder und Erwachsene ihren Spaß. Ein Höhepunkt war das Entenrennen.

   Das Wetter hielt am Samstag beim Festumzug der Faurn­dauer  und es war gerade richtig für die vielen Aktionen der Vereine und für die Tanzvorführungen der drei- bis sechsjährigen Kinder vom Kinderhaus im Haier auf dem Sportplatz.

Es war eine Augenweide, anzuschauen, was die Erzieherinnen und Erzieher mit den Kleinen einstudiert hatten, die sichtlich Freude an den kindgerechten Bewegungen zur Musik hatten. Sei es mit kleinen Steinen, die im Takt und zur Bewegung aneinander geklopft werden mussten, seien es bunte Schleier, die zur schmissigen Musik hin und her geschwenkt wurden oder seien es bauchtanz-ähnliche Verrenkungen in bunten Kleidern zum Vergnügen der Zuschauer am Rand des Spielfeldes – die Kleinen genossen es, vom zahlreichen Publikum bewundert und beklatscht zu werden.

Zuvor hatte Oberbürgermeister Guido Till auch im Namen von Baubürgermeister Helmut Renftle, Bezirksamtsleiterin Chris Berger, Bezirksbeiräten und Gemeinderäten, die am Umzug teilgenommen hatten, das Kinderfest in Kombination mit dem Dorffest offiziell eröffnet und allen Beteiligten gedankt: den örtlichen Vereinen, die für Bewirtung auf dem Hirschplatz sorgten, und besonders den etwa 700 Kindern der Kindergärten, der Kinderkrippe, der Schiller-Grundschule und der Haierschule.

Verschiedene Musikkapellen aus Faurndau, Wangen, Wäschenbeuren oder Deggingen begleiteten den Zug, an dessen Rand eine große gelbe leibhaftige Ente stand, die schon mal auf das spektakuläre Entenrennen auf der Fils aufmerksam machte. Die Gartenfreunde mit bunten Blumenschirmen, der Turnverein und seine vielen Abteilungen, mit dem „Josefle“ und dem Motto „Wir bewegen Generationen und sind kein Auslaufmodell“, der Geburtstagstorten-Wagen des CVJM zum 125-Jährigen sowie der Verein „Alter Farrenstall“ mit Mostfässle, der die Zuschauer am Rande des Zuges bewirtete, waren zu bewundern.

Obstkinder, Schmetterlingskinder und Märchenkinder aus Rapunzel, Schneewittchen und mehr als den sieben Zwergen sowie kleine Schornsteinfeger, Mini-Polizisten oder Pizza-Bäcker sowie Helden aus Kinderbüchern wie Peter Pan oder Sams und Co bevölkerten den kunterbunten Festzug ebenso wie die Generation Smart, bevor die Faurndauer Feuerwehr den Zug abschloss.